Kühe im Himalaya

Südasien: Parvati* steht im engen Kuhstall mit ihren drei Kühen. Der Stall ist in einen steilen Hang gebaut. So wie das ganze Dorf, in dem sie lebt. Das Leben im Himalaya ist hart: extreme Temperaturen, weite Entfernungen, grosse Armut.

Viele Bergdörfer haben kaum Kontakt zur Aussenwelt. Wer wie Parvati an Jesus glaubt, wird zusätzlich von den anderen Dorfbewohnern ausgeschlossen und verachtet. Christen dürfen teilweise nicht mehr aus dem Dorfbrunnen Wasser schöpfen oder im Laden einkaufen. Sie bekommen kaum Arbeit und müssen sich selbst versorgen.

Eine eigene Kuh gibt verfolgten christlichen Familien ein stabiles Einkommen. Sie können Milch und Kälber weiterverkaufen. Damit stehen sie auf eigenen Beinen.

Die Kuh veränderte alles
Nachdem Parvati und ihre Familie verstossen wurden, erhielten sie eine Kuh von der HMK. Parvati schmunzelt, wenn sie an dieses grosse Geschenk zurückdenkt. Die Hilfe kam überraschend und genau im richtigen Moment. Dank dieser Kuh konnte sie ihre Kinder mit Milch versorgen. Dadurch blieb mehr Geld für andere Lebensmittel übrig.

Die Familie hat genügend Milch, um einen Teil davon an einen Grossverteiler zu verkaufen. Nichts wird verschwendet: Sogar den Mist verkauft sie als Dünger an Apfelplantagen.

Durch den Erlös konnte Parvati später zwei weitere Kühe anschaffen. Sie sagt: «Ich möchte allen, die uns beim Kauf der ersten Kuh unterstützt haben, von Herzen danken!»

Unsere Hilfe im Himalaya
Christen im Himalaya haben einen Wunsch: dass mehr Menschen Jesus kennenlernen. Darum reisen sie in andere Dörfer und erzählen den Bewohnern von Jesus. Wenn aber Menschen zu Jesus finden, werden sie oft abgelehnt und verfolgt. Sie verlieren oft ihre gesamte Lebensgrundlage – so wie Parvati.

Die HMK Schweiz unterstützt verfolgte Christen in Indien, Nepal, Bhutan und Pakistan. Kühe, Schweine oder Hühner helfen ihnen, in ihren Dörfern zu bleiben und ein stabiles Einkommen zu erzielen. Weil sie ehrliche und gute Arbeit leisten, kaufen andere Dorfbewohner bald bei ihnen ein. Viele gewinnen so die Anerkennung in ihrem Umfeld zurück. Oft entstehen neue Hausgemeinden in zuvor unerreichten Dörfern.

Helfen Sie jetzt:

Mit 160 Franken schenken Sie eine Kuh und sichern einer Familie ein langfristiges Einkommen. Herzlichen Dank, dass Sie verfolgte Christen im Himalaya nicht allein lassen!

Allfällige Sammelüberschüsse werden für andere landwirtschaftliche Projekte eingesetzt.

* Name geändert, Symbolbild

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