Naher Osten: Als Khalil* vor den Trümmern seines Hauses steht, glaubt er, alles verloren zu haben. Die Explosion hat nicht nur seine Wohnung zerstört. Seine ganze Lebensgrundlage ist in Flammen aufgegangen. Er und seine Familie sind mit dem blossen Leben davongekommen. Sie stehen vor der Ruine, ohne Dach über dem Kopf, ohne Brot, ohne Wasser.
Der Nahe Osten brennt. Unzählige leiden unter Krieg, Vertreibung und Unterdrückung. Laut der UNO sind über 31 Millionen Menschen im gesamten Nahen Osten auf der Flucht. Zum Vergleich: Das ist mehr als drei Mal die ganze Bevölkerung der Schweiz. Viele mussten nochmals und abermals fliehen. Sie leben seit Jahren in Zelten.
Hier bewirkt Ihre Unterstützung konkrete Veränderung – ob in Gaza, in Israel oder in den umliegenden Ländern. Die HMK arbeitet mit einheimischen Christen zusammen, die in diesen Gebieten leben und schnell auf die Not reagieren können.
Khalil kann wieder hoffen
In seiner Not trifft Khalil auf lokale Christen, die ihn mit Lebensmitteln und Wasser versorgen. In der Nachbarschaft haben sie ein kleines Hilfszentrum aufgestellt. Dort verteilen sie Essen und gefiltertes Wasser. Mit Solarstrom kann Khalil endlich sein Handy aufladen. Er kann es kaum fassen. Niemand sonst hat ihm geholfen. Nachbarn, Verwandte, Behörden – alle haben ihn im Stich gelassen.
Khalil fragt einen Freiwilligen, warum sie ihm helfen, obwohl sie ihn gar nicht kennen. Der Helfer erzählt ihm, dass er Jesus nachfolgt und dass die Liebe Jesu ihn dazu motiviert, anderen zu helfen. Er lädt Khalil an ein Treffen ein. Mehrere Wochen zögert Khalil. Er möchte nichts mit Christen zu tun haben.
Nach einer Weile besucht Khalil die zerbombte Wohnung, in der sich über hundert Christen zum Gebet treffen – alle waren wie er mal Muslime. Und er gibt sein Leben Jesus. Heute verteilt Khalil selbst als Freiwilliger Lebensmittel an Notleidende. Er empfing Gnade – und nun gibt er sie weiter. Er sagt: «Ich habe wieder Hoffnung geschöpft, obwohl es keine gab.»
Unsere Hilfe im Nahen Osten
In Gaza ist die Mehrheit der zwei Millionen Einwohner vertrieben und lebt in Zelten. Einheimische Christen verteilen mit Ihrer Hilfe Lebensmittel und Trinkwasser, stellen Solarstrom, Waschmaschinen und Duschen zur Verfügung und führen Kinderprogramme durch.
Menschen in der Westbank leiden mit. Sie sind völlig von der Aussenwelt abgeschnitten. Viele haben ihr Einkommen verloren. Partner der HMK sind vor Ort mit praktischen Hilfen.
Viele Israelis sind traumatisiert und verängstigt. Die täglichen Aufenthalte im Schutzbunker haben ihr Leben ins Chaos gestürzt. Lokale Teams der HMK bieten Traumaberatung, Seelsorge und wenn nötig finanzielle Unterstützung an.
Auch in den umliegenden Ländern ist die HMK aktiv – in Flüchtlingslagern oder in geheimen Hausgemeinden. Ihre Spende lindert Not, ermöglicht Spitalbesuche, schenkt Kindern eine Zukunft und stiftet Versöhnung zwischen verfeindeten Gruppen.
Unsere einheimischen Teams bleiben langfristig vor Ort – auch Jahre nachdem die Medien nicht mehr darüber berichten. Herzlichen Dank, dass Sie mithelfen, eine bessere Zukunft für diese Region zu bauen!
Helfen Sie jetzt:
8 Franken – Sie verschenken Babywindeln an eine Familie auf der Flucht.
25 Franken – Sie versorgen eine Familie in Not mit Lebensmitteln.
250 Franken – Sie geben einer Familie ein sicheres Dach über dem Kopf.
* Name geändert, Symbolbild




