Tunesien: Ein lokaler Partner der HMK betreibt ein Café, in dem er junge Christen anstellt. Das Café zieht vor allem Studierende an. Von morgens bis abends erledigen sie dort Hausaufgaben oder lernen für Prüfungen. Das Café ist bewusst als Begegnungsort geschaffen und der Partner bietet auch eigene Kunst-Workshops an. Die Mitarbeitenden finden viele Gelegenheiten, um mit den Kunden über den Glauben zu sprechen.
Samia* ist eine Muslimin, die regelmässig ins Café kommt. Das Team hatte schon mehrere gute Gespräche mit ihr. Auf den Kaffeetassen steht jeweils ein Bibelvers. Einmal war die Frau des HMK-Partners mit Samia im Gespräch. Sie zeigte auf ihre Tasse und sagte: «Das ist genau der Vers, den du im Moment brauchst.» Samia war tief berührt vom Bibelvers. Sie ist immer noch Muslimin, doch ihr geht es so wie vielen Jugendlichen in Tunesien: Sie hat Fragen, ist offen und sucht nach der Wahrheit.
Dieser Offenheit steht leider ein starker Gegenwind von der Familie und vermehrt sogar von den Behörden entgegen. Zudem gibt es immer noch sehr wenige Christen im Land. Beten wir für mehr einheimische Christen, die sich in ihren Gemeinden und ihrem Umfeld engagieren.
Die HMK hilft diskriminierten Christen, sich mit kleinen Start-ups selbst zu versorgen. Schon mit einem Taxi-Führerschein kann ein Christ ein eigenes Einkommen generieren und auf eigenen Beinen stehen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
* Symboldbild, Name von der Redaktion geändert




