Mittlerer Osten: Satelliten-TV ist oft eine der wenigen Möglichkeiten, um Menschen in verschlossenen Ländern zu erreichen. Denn Ein- und Ausreisen sind schwierig oder gefährlich und das Internet wird oft überwacht oder blockiert. Bei einem Land trafen sich kürzlich über 50 im Ausland wohnende christliche Leiterinnen und Leiter. Obwohl sie alle verschiedene Hintergründe haben und andere Sprachen reden, war dieses Treffen eine grosse Ermutigung für sie. Bald starten sie gemeinsam den ersten christlichen TV-Sender für ihr streng muslimisches Land. Bereits jetzt werden Sendungen in allen Hauptsprachen aufgenommen. Die HMK unterstützt sie darin.
In einem anderen Land schaffte es die Regierung, im Rahmen grossflächiger Internet-Blockaden für eine kurze Zeit sogar das Satelliten-TV auszuschalten, indem sie Druck auf den Sender ausübten. Die christlichen Programme wie auch grosse, internationale Nachrichtensender waren betroffen. Schnell suchten wir eine Alternative und fanden einen andern Anbieter.
Aus einer Volksgruppe, die im Grenzgebiet Pakistans, Irans und Afghanistans lebt, waren vor zwei Jahren maximal 40 Gläubige bekannt, fast alle davon im ferneren Ausland lebend. Ali* ist einer von ihnen. Er kam durch seinen Bruder zum Glauben. Später wurde sein Bruder von Verwandten umgebracht, weil er vom Islam abgefallen war. Fortan wollte Ali sein Volk erreichen. Die HMK unterstützte ihn dabei, Psalmen in seiner Sprache für Radio und TV aufzunehmen. Und heute sind uns schon über 400 Christen aus dieser Volksgruppe bekannt, sowohl im Inland wie auch im Ausland. Die Sendungen auf YouTube wurden schon über eine Million Mal heruntergeladen.
Mit 200 Franken decken Sie die Kosten für eine Stunde Satelliten-Ausstrahlung. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
* Symbolbild, Name von der Redaktion geändert




