Schweiz: Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern beschäftigt viele. Tief. Auch in der Schweiz. Die Situation scheint aussichtslos, das Leid unermesslich, die Hoffnung vergebens. Aber stimmt das wirklich?
Am Begegnungsabend am 17. September erzählte der Projektleiter der HMK von Gottes Wirken im Heiligen Land, berichtete von der Hilfe der HMK und ordnete die Situation biblisch ein. Anschliessend konnten die Teilnehmenden einander bei einem leckeren Apéro kennenlernen und nähere Fragen stellen.
Seit vielen Jahren setzt sich die HMK in dieser Region ein. Wir sind eng verbunden mit der Gemeinde in verschiedenen Gebieten – auch dort, wo sie stark verfolgt wird. Und wir unterstützen lokale Christen, wenn sie anderen in der grossen Not helfen – mit Trinkwasser, Nahrung, Strom oder Zelten. Durch Schul- und Bildungsprogramme stiften wir Versöhnung zwischen den unterschiedlichen Gruppen.
Ein Gast sagte: «Ich staune, wie hautnah die HMK im Krisengebiet ist und Hilfe leistet. Danke auch für das wunderbare Apéro am Schluss: Ich fand es schön, mit treuen Spendern und Unterstützern der HMK zu reden und sie kennenzulernen.»
Eine Teilnehmerin meinte: «Wir sind erstaunt darüber, wie Muslime in diesem Krisengebiet zum Glauben kommen. Ich bin berührt von der praktischen Hilfe der HMK und wurde motiviert, um weiter für diese Region zu beten – denn das ist der einzige Ansatz, der wirklich nützt. Das Leid auf beiden Seiten macht mich traurig und betroffen, aber ich bin umso dankbarer, wie wir uns einsetzen und für Versöhnung beitragen können!»
Etienne Josi, der den Abend moderierte, blickt zurück: «Wir haben einen frischen Blick auf die aktuelle Situation im Heiligen Land erhalten. Es ging nicht darum, Israel anzuprangern, aber auch nicht um blindes Schönreden. Unser Projektleiter legte den Schmerz auf beiden Seiten dar und gab eine biblische Sicht auf den Konflikt. Das Leid und die Verfolgung haben grosse Betroffenheit bei den Anwesenden ausgelöst. Doch am Schluss war das Fazit, dass Jesus gesagt hat: ‹Wenn all dies anfängt zu geschehen, dann steht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.› (Lk. 21,28, LUT). Trotz allem Leid gibt es Hoffnung und Motivation, um weiter anzupacken und unser Bestes zu geben, um hier die frohe Botschaft zu verbreiten.»
Aufgrund der grossen Nachfrage wurde der Begegnungsabend gleich zweimal nacheinander durchgeführt. Insgesamt nahmen etwa 80 Personen teil. Wir sind dankbar für diesen eindrücklichen und spannenden Abend, für alle, die kommen konnten und berührt wurden und für alle treuen Unterstützerinnen und Unterstützer, die die Arbeit der HMK mittragen. Und wir danken Gott, dass er uns auch inmitten von Leid und Verzweiflung Hoffnung spüren lässt.



