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Über uns

Unser Auftrag
Die HMK Hilfe für Mensch und Kirche (HMK) hilft rasch und unkompliziert verfolgten Christen und notleidenden Menschen in über 30 Ländern weltweit. Unsere materielle Unterstützung trägt zur Existenzgrundlage von Tausenden von notleidenden Menschen bei. Unser Handeln orientiert sich am Evangelium von Jesus Christus. Motiviert durch die christliche Nächstenliebe leisten wir unsere Arbeit mit vollem Einsatz, damit Menschen ganzheitliche Hilfe erfahren.
Selbstverständnis
Die HMK ist ein seit 1969 weltweit tätiges christliches Hilfswerk. «Hilfe zur Selbsthilfe» ist ein Schwerpunkt unserer ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit. Dazu arbeiten wir eng mit unseren einheimischen, lokalen Partnern in den jeweiligen Ländern zusammen. Wir fördern den Aufbau eines tragfähigen Netzes von Kirchgemeinden in Armutsländern, weil dadurch eine verantwortungsbewusste Zivilgesellschaft entsteht, die zahlreichen Menschen aus der Armutsspirale hilft. Flüchtlings-, Kinder- und Behindertenhilfe sind Bestandteil zahlreicher Hilfsprojekte.
Ziele
Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, erhalten neue Hoffnung und werden gestärkt.

Materiell arme und notleidende Menschen, die in Armutsgebieten wohnen oder aufgrund von Katastrophen ihre Existenz verloren haben, erhalten eine neue Zukunftsperspektive.

Insbesondere in Ländern mit beschränkter Religionsfreiheit setzen wir uns dafür ein, dass Christen trotz politischem und gesellschaftlichem Druck ihren Glauben praktizieren können.

Menschen in der westlichen Welt wissen um die Christenverfolgung und sind sensibilisiert.
Strategie
Lokale Netzwerke
Mit unserem Entwicklungsansatz «Hilfe zur Selbsthilfe» unterstützen wir als HMK Einheimische und schaffen damit die Voraussetzungen, damit sie selbst ihren notleidenden Mitmenschen helfen können. Denn wir sind der Überzeugung, dass es sinnvoll und nachhaltig ist, Einheimische dahingehend zu befähigen, dass sie selbst in ihrem Land einen wertvollen Dienst für ihre Mitmenschen tun können. Deshalb arbeiten wir praktisch ausschliesslich mit lokalen, einheimischen Partnern in den jeweiligen Ländern zusammen. Sie kennen die Kultur und das Denken ihres Umfelds, sprechen dieselbe Sprache wie die notleidende Bevölkerung und haben damit die besten Voraussetzungen, ihren Mitmenschen effizient und wirkungsvoll helfen zu können.

Kooperationen
National und international arbeiten wir als HMK mit diversen Organisationen und Hilfswerken zusammen. Dazu gehören Dutzende von Partnerwerken in den Projektländern sowie Hilfswerke in der Schweiz, Europa und den USA/Kanada. Durch überdenominationelle Kooperationen mit anderen Christen und Werken ergeben sich materielle und finanzielle Synergien, die rasch und wirkungsvoll für die notleidenden Menschen eingesetzt werden können. Wir sind Mitglied der Stiftung «Hoffnungsnetz» (Not- und Katastrophenhilfe), der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) sowie deren «Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit» und der Arbeitsgemeinschaft «Interaction». Weitere Kooperationen bestehen unter anderem bei Hilfsgütertransporten und bei der «Aktion Weihnachtspäckli».

Information und Sensibilisierung
Millionen von Christen werden auf dieser Erde wegen ihres Glaubens diskriminiert, verfolgt, unterdrückt, geächtet, gefoltert oder gar ermordet. Viele von ihnen verlieren ihre ganze Existenz, müssen fliehen und stehen vor dem Nichts. Vielen Menschen in der westlichen Welt ist das nicht bewusst. Wir als HMK sehen es als unseren Auftrag, Menschen im In- und Ausland aufzuzeigen, wie konkret und in welchem Ausmass Christenverfolgung heute existiert und wie den Betroffenen geholfen werden kann. Dies tun wir durch Aufklärungsarbeit in Form von regelmässigen Anlässen und Veranstaltungsreihen sowie durch unsere Publikationen. Wir haben auch immer wieder Direktbetroffene aus unseren Projektländern in der Schweiz zu Gast, die von der Situation in ihrer Heimat und ihren Erlebnissen berichten.
Arbeitsbereiche
Hilfe für verfolgte Christen
In Ländern mit beschränkter Religionsfreiheit stehen einheimische Christen oftmals vor grossen Herausforderungen. Wir als HMK helfen ihnen durch ein Netzwerk von Partnern vor Ort, damit Synergien freigesetzt werden und sie sich gegenseitig helfen, stärken und ermutigen können. Wir unterstützen einheimische Pastoren, Gemeindegründer, Gemeindemitarbeiter und Sozialarbeiter, ermöglichen ihnen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und stellen Gemeinden diverse Literatur und Medien in ihrer Landessprache zur Verfügung. Es ist uns ein Anliegen, dass Christen in ihrem Land trotz schwierigen Umständen ihren Glauben leben können.

Gemeindebau
In Ländern mit beschränkter Religionsfreiheit stehen einheimische Christen oftmals vor grossen Herausforderungen. Wir als HMK helfen ihnen durch ein Netzwerk von Partnern vor Ort, damit Synergien freigesetzt werden können und sie sich gegenseitig helfen, stärken und ermutigen können. Wir unterstützen einheimische Pastoren, Gemeindegründer, Gemeindemitarbeiter und Sozialarbeiter, ermöglichen ihnen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und stellen Gemeinden diverse Literatur und Medien in ihrer Landessprache zur Verfügung. Es ist uns ein Anliegen, dass sie sich als Christen in ihrem Land trotz schwieriger Umstände entwickeln können und ein Zeugnis für Jesus Christus sind.

Humanitäre Hilfe
Viele Menschen auf dieser Welt leiden, weil sie im Alltag kaum genug zum Überleben haben. Motiviert durch die christliche Nächstenliebe leisten wir Not- und Katastrophenhilfe, damit notleidende Menschen eine neue Existenzgrundlage erhalten. Zum Beispiel tragen wir durch Flüchtlings-, Kinder- und Behindertenhilfe zur Existenzgrundlage von Tausenden von notleidenden Menschen bei. Durch unsere Partnernetzwerke vor Ort sind wir in der Lage, rasch und unkompliziert Hilfe zu leisten. Im Fall von Katastrophen (zum Beispiel Erdbeben, Überschwemmungen) setzen innert 24 bis 72 Stunden effiziente Hilfeleistungen ein. Mehrmals pro Jahr führen wir zudem Hilfsgütertransporte in die ärmsten Regionen Osteuropas durch. Jährlich erhalten bedürftige Menschen in Osteuropa 100 bis 150 Tonnen gut erhaltene Kleidung und andere Hilfsgüter aus der Schweiz, auf die sie dringend angewiesen sind.

Menschenrechte und Religionsfreiheit
Menschen sollen unabhängig davon, in welchem Land sie leben, die Möglichkeit haben, ihren Glauben frei zu praktizieren. Seinen Glauben zu bekennen und auszuüben ist ein Menschenrecht. Es ist explizit in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO, die alle UNO-Mitgliedstaaten ankerkannt haben, festgehalten. Zudem haben sich im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II) alle 168 Vertragsstaaten (Stand 20. Mai 2014) völkerrechtlich verbindlich dazu verpflichtet, die Religionsfreiheit zu garantieren. Doch in zahlreichen Ländern werden religiöse Minderheiten und dabei insbesondere Christen auf verschiedenste Art und Weise oftmals daran gehindert, ihren Glauben frei auszuleben. Als HMK setzen wir uns auf politischer Ebene und durch Einsitze in verschiedenen Arbeitsgruppen für die Religionsfreiheit in den betroffenen Ländern ein. Es darf nicht sein, dass dieses Menschenrecht mit Füssen getreten wird und die Weltöffentlichkeit wegschaut.
Geschichte
Das Hilfswerk HMK wurde 1969 vom lutherischen Pfarrer Richard Wurmbrand mitbegründet, der durch sein Buch «Gefoltert für Christus» in der Schweiz bekannt wurde. Damals wie heute war und ist vielen Menschen nicht bekannt, was Christen in Ländern mit beschränkter Religionsfreiheit oft erdulden müssen. Die HMK konzentrierte sich in den Anfängen stark auf Osteuropa, kommunistische Länder sowie auf Reproduktion, Transport und Verteilung von christlicher Literatur. Der Zerfall des Kommunismus sowie der Generationenwechsel innerhalb der HMK hat zu einer Erneuerung des Auftrags und der Prioritäten geführt. Heute hilft die HMK unverändert verfolgten Christen und notleidenden Menschen in über 30 Ländern weltweit. Es sind vorwiegend Länder mit beschränkter Religionsfreiheit.

Das Leben von Richard Wurmbrand

Dieses Video gibt einen Einblick in das Leben von Richard Wurmbrand (24.03.1909 – 17.02.2001). Er hat 1969 die HMK Schweiz mitbegründet.

Als evangelischer Geistlicher hat er vierzehn Jahre kommunistische Haft und Folter in Rumänien durchgemacht. Sein erschütternder Tatsachenbericht über die glaubende und leidende Kirche in der Unterdrückung hat überall in der Welt Aufsehen erregt.