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Ich kämpfte für Arafat

Preis in €: 20.–

 

Ein Fatah-Heckenschütze beginnt ein ganz neues Leben.

 

 

 

DB.1053
verfügbar
22.00 CHF (inkl. MWSt.)

Tass Saada, 360 Seiten
Der Palästinenser Tass Saada verbrachte seine ersten Lebensjahre in Saudi-Arabien. Als Teenager war er desillusioniert: Die Führer der arabischen Länder hatten ihren Völkern immer wieder versprochen, Israel von der Bildfläche auszuradieren. Aber sie lösten ihr Versprechen nie ein. Statt dessen steckten sie nur Niederlagen ein. Dies wiederum legte den Boden für eine andere charismatische Führer-Persönlichkeit: Jassir Arafat, dessen Stern nun sehr schnell aufging. Er schwor die Palästinenser ein, ihr Schicksal unbedingt in die eigenen Hände zu nehmen! Mit 17 Jahren trat Tass den Widerstandskämpfern Arafats bei und war schon bald Fatah-Mitglied. Als Scharfschütze («Sniper») lag er auf der Lauer, als Kommandokämpfer führte er Operationen aus. Sein Motto lautete unverrückbar: «Nur ein toter Jude ist ein guter Jude.»
Später wurde Tass das, was er so ziemlich als Letztes erwartet hätte: Christ. Sein unbändiger Hass verwandelte sich, und plötzlich begann er Juden und Christen zu lieben. Und das führte ihn zurück in seine Heimat und in den Gazastreifen. Doch nun bildet er die Kinder nicht mehr an den Kalaschnikows aus, sondern versucht, Hoffnung zu säen und Versöhnungsarbeit zu leisten. Kurz vor dessen Tod konnte er sogar noch Jassir Arafat besuchen und dem aufmerksamen Palästinenserführer von seinem neuen Glauben erzählen.

Der Autor
Tass Saada kam 1951 im Gazastreifen zur Welt, wuchs dann in Saudi-Arabien und Katar auf. Als 17-Jähriger schloss er sich Arafats Widerstand an, wurde Scharfschütze und militanter Kämpfer. 1993 wurde sein Leben durch den Glauben völlig verändert. Als Christ verkündet der inzwischen verheiratete Tass in islamischen Ländern seine Friedensbotschaft. Dazu baute er in Gaza ein christliches Sozialwerk auf. Immer wieder geht Tass mit jüdischen Freunden auf Vortragstournee durch Europa und leistet dadurch überzeugende Versöhnungs und Aufklärungsarbeit.

Der Co-Autor
Daniel Gerber, 32, ist freier Journalist und Redakteur (u.a. für die Berner Zeitung, ERF, Radio 32 und Livenet.ch) sowie Buch-Autor («Esoterik – die unerfüllte Suche», «Fünfzehn Dollar für ein Leben»). Er ist verheiratet mit Irene und wohnt in der Nähe von Bern. Als Co-Autor lebten er und seine Frau für die Buchrecherche einige Zeit im Gazastreifen,  also an den Originalschauplätzen.

Preis in €: 20.–