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Madagaskar: Befreit von Angst

Radiosendungen mit hoffnungsvollen Inhalten stärken Menschen in abgelegenen Dörfern.


hmk./ April 2018 – In Madagaskar lebt der grösste Teil der Bevölkerung in extremer Armut. In den meisten Dörfern gibt es weder frisches Wasser noch Medizin oder einen Arzt. Mehr als die Hälfte der rund 25 Millionen Einwohner folgen Naturreligionen. Ahnenkult und Zauberei sind weit verbreitet. Oft ist die Not gross.


Ermutigende Radiosendungen
Zusammen mit örtlichen Kirchen und Verbänden führt die HMK in lokaler Partnerschaft regelmässig Einsätze durch, bei denen sie abgelegene Dörfer besuchen, den Menschen medizinische Hilfe leisten und auf die Radioarbeit von AVOTRA aufmerksam machen. Das Interesse am christlichen Radiosender ist sowohl bei Christen als auch bei Andersgläubigen gross. Dies zeigt die Nachfrage nach Solarradios, die den Radioempfang in abgelegenen Dörfern ermöglichen. Oft versammeln sich bis zu 20 Personen um ein Gerät und hören gemeinsam Familiensendungen, Erfahrungsberichte, Hilfestellung zu Alltagsproblemen, Predigten sowie Musik. Frauensendungen sind sehr beliebt.

Unterstützen

Möchten Sie die Radioarbeit von AVOTRA unterstützen? Mit 50 Franken (43 Euro) gewährleisten Sie einen Tag Sendezeit.

Bako aus Madagaskar erzählt…

Ich heisse Bako und wohne in Madagaskar. Ich bin Mitglied der Organisation AVOTRA. Das ist eine Organisation, die sich um Personen in Not kümmert. Im Moment beherbergen wir rund 150 Kinder und 100 Erwachsene. 80% der Erwachsenen sind notleidende Familien, die Hilfe suchen.

„Ich werde wertgeschätzt“
Mahera erzählt: „Viele kranke Menschen in unserem Dorf haben dank dem Radio neuen Mut erhalten. Die Sendungen sind für alle ein Gewinn, egal welchen Glauben sie haben. Besonders die Sendungen über Ehepaare schätzen wir, weil Frauen darin mit Respekt behandelt werden. Das ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft, wo Frauen oft als minderwertig angesehen werden.“

„Ich fürchte mich nicht mehr“

Asmine fügt an: „Ich wurde sehr lange von bösen Geistern geplagt, hatte furchtbare Albträume und wollte mich umbringen. Dann erhielt unser Dorf Besuch von einem AVOTRA-Team. Diese Christen beteten mit mir und ich erlebte Befreiung. Seither kann ich wieder schlafen. Ich fühle einen tiefen Frieden. Durch die Radiosendungen werde ich ermutigt, auf meinem Weg in die Freiheit weiter zu gehen.“