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Arabien: Wenn Fatima von Jesus träumt

Die Terrorakte im Namen des Islam haben zur Folge, dass immer mehr Muslime ihren Glauben hinterfragen und sich Jesus Christus zuwenden.

Islamistische „Heilsbringer“ breiten sich im Nahen Osten rasant aus. Die Bedrohung für arabische Christen ist massiv – hat aber nicht das letzte Wort.

livenet/hmk./September 2015 -
Die Existenz der arabischen Christen in ihrer Heimat ist mit der zunehmenden Ausbreitung des Islamismus gefährdet wie noch nie zuvor. Die IS-Terrormiliz hat grosse Teile Syriens und des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht. Bereits über ein Jahr ist es her, als sie im Juni 2014 die zweitgrösste irakische Millionenstadt Mossul einnahm und Christen vor die Wahl stellte: Flucht, zwangsweiser Übertritt zum Islam, Bezahlung einer hohen Schutzsteuer oder der Tod.

Fahrlässiges Schweigen
Diese Entwicklung braucht einen eigentlich nicht zu erstaunen, hat doch bereits im März 2012 das Oberhaupt der sunnitischen Muslime, der Grossmufti Saudi-Arabiens, vor arabischen Politikern die Entfernung aller Kirchen auf der Arabischen Halbinsel gefordert. Für sunnitische Muslime hat sein Wort Gewicht, und es verging nicht einmal eine Woche, bis Extremisten unter Berufung auf sein Wort gegen ausländische Christen auf der Arabischen Halbinsel gewaltsam vorgingen.
Nicht erst seit den IS-Gräueltaten wundern sich die arabischen Christen, warum von westlicher Seite gegen diese seit Jahren andauernde gefährliche intolerante Entwicklung im Nahen Osten nicht heftig protestiert wird. Für unsere arabischen Glaubensgeschwister ist die scheinbare Gleichgültigkeit und Naivität des Westens jedenfalls unverständlich, ja geradezu fahrlässig.

Untergrundkirche wächst
Dennoch wächst die Kirche im Nahen Osten, und zwar unter der einheimischen arabischen Bevölkerung. Natürlich als Untergrundkirche, weil es sie ja offiziell gar nicht geben darf. Interessanterweise gibt es immer mehr arabische Muslime, die durch Träume Jesus Christus kennenlernen, so wie Fatima* aus Saudi-Arabien: „Ich bin vorher noch nie Christen begegnet, doch plötzlich sah ich Jesus im Traum. Er lud mich ein, die Bibel zu lesen. Noch in der gleichen Nacht las ich im Internet zum ersten Mal heimlich in der Bibel, und ich spürte seine Gegenwart. Er hat mein Leben verändert und mich glücklich gemacht, auch wenn ich seitdem viel Schweres erlebt habe und ich bedroht werde. Aber Jesus möchte ich nicht mehr verlieren.“

 

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

 

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