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Zentralasien: Das war Mohammed Yousuf

Mohammed Yousuf wurde von Islamisten erschossen, weil er, motiviert durch die Liebe von Jesus Christus, seinen notleidenden Mitmenschen diente. Foto: © HMK

Mohammed Yousuf kümmerte sich um bedürftige Menschen und zeigte ihnen die Liebe Jesu Christi. Deswegen wurde er von Islamisten erschossen. Als HMK sorgen wir nun für seine Familie und unterstützen seinen Dienst.

hmk. / Mai 2016 -  Im Sommer 2015 drangen maskierte Islamisten in das Haus des Dorfvorstehers Mohammed Yousuf ein. Sie zerrten ihn vor die Tür und erschossen ihn. Mohammed Yousuf war entschlossen, selbst wenn es ihm das Leben kostet, die Liebe Christi in seiner vorwiegend muslimischen Heimat weiterzugeben.

Er kümmerte sich um die Armen
In den vergangenen 13 Jahren hatte Mohammed Yousuf als Geschäftsmann in seiner Heimat dafür gesorgt, dass 45’000 Menschen ärztlich betreut wurden und 30’000 Menschen sauberes Trinkwasser erhielten. 50‘000 Familien, die kein elektrisches Licht hatten, wurden mit Solarlampen versorgt. In allem, was er tat, war Mohammed Yousuf bemüht, die Liebe Jesu weiterzuverbreiten. Der Tod dieser visionären Persönlichkeit, der seinen Mitmenschen so viel Mitgefühl entgegenbrachte – sogar denjenigen, die ihn wegen seines Glaubens hassten und verfolgten – ist ein ungeheurer Verlust für alle Menschen in der Region.

Die Hinterbliebenen
Mohammed Yousuf hinterlässt seine Frau und drei Kinder: einen 20-jährigen Sohn und zwei Töchter im Alter von 18 und 16 Jahren. Sein Sohn, einer der besten Schüler in der Region, studiert gegenwärtig an der Universität und seine beiden Schwestern hoffen, nach Schulabschluss auch an die Universität gehen zu können. Doch ohne ihren Vater und weil es keine Stipendien gibt, sind ihre Ausbildungsmöglichkeiten ungewiss.

Sein Dienst geht weiter

Fünf Tage vor seinem Tod hatte Mohammed Yousuf einem Geschäftspartner anvertraut, was er für die Region, in der er lebte, in den nächsten Jahren erreichen wollte:

 

  • Das Wort Gottes soll zu jedem Menschen in der Region gebracht werden.
  • Alle Studierenden und Lernenden sollen eine Solarlampe bekommen, damit sie besser ausgebildet werden können.
  • Ein Ausbildungszentrum soll eingerichtet werden, damit Menschen wertvolle Fertigkeiten erwerben können.
  • Ein Suchtbehandlungszentrum soll eröffnet werden, um der ansteigenden Anzahl von drogen- und alkoholabhängigen Menschen zu helfen.

Die Familie von Mohammed Yousuf, die Mitarbeiter in seinem Geschäft und die ärztlichen Mitarbeiter sowie die kleine aber leidenschaftliche Gemeinde der Gläubigen sind sehr dankbar für Ihre finanzielle Unterstützung und Ihre Gebete.

Bereits mit monatlich 100 Franken (90 Euro) tragen Sie massgeblich dazu bei, dass die Hilfsprojekte weitergeführt und die Familie von Mohammed Yousuf versorgt werden kann.

Märtyrer erzählt…

Mohammed Yousuf: „Wir haben keine Freiheit, das Evangelium (die Bibel) zu lesen. Aber viele unserer Brüder wollen es lesen und viele unserer Brüder glauben an das Buch. Doch wegen der Verfolgung und wegen den Folterungen gibt es sehr viel Angst.

Einige der Mullahs haben gesagt:Wenn wir euch umbringen, kommen wir in den Himmel. Doch dieses Buch hat mein Leben verändert und ich möchte euch davon erzählen.“