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Vietnam: Zehn Schläge ins Gesicht

Thao Thi Pao und ihr Ehemann wurden von der Polizei geschlagen, weil sie sich weigerten, ihren Glauben zu widerrufen.

mst./Oktober 2013 – In der nordvietnamesischen Provinz Lao Cai haben zwei vietnamesische Familien im Frühling 2013 zum christlichen Glauben gefunden. Kurz darauf wurden sie von der Polizei zum Verhör vorgeladen, wobei der Grund dafür nicht genannt wurde. Während des Verhörs setzten sie die Beamten stark unter Druck, ihren christlichen Glauben zu widerrufen.

Bei den Polizisten handelt es sich um den stellvertretenden Polizeichef des Dorfes sowie um einen Offizier. Sie fingen an, Giang Hoa (Mann) und seine Ehefrau (Thao Thi Pao) zu schlagen, als diese sich weigerten, dem christlichen Glauben abzuschwören. Vor allem Thao Thi Pao haben sie schwer misshandelt und ihr mehr als zehn Mal mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen. Anschliessend schickten sie das Ehepaar nach Hause.