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Pakistan: „Jesus erschien mir im Traum”

Nasim Ali lernte Jesus Christus kennen und verspürt seither einen vorher nie dagewesenen Frieden in ihrem Herzen. (Symbolbild)

Mein Name ist Nasim Ali*. Ich war eine strenggläubige Muslima. Meine Enkelin erkrankte schwer und ich kontaktierte einen Arzt. Über ihn fand ich zum Glauben an Jesus.

hmk. In grosser Not rief ich damals einen Arzt namens Safraz* an. Ich erzählte ihm, dass es meiner Enkelin schlecht geht. Er antwortete: „Ich werde für das kranke Kind beten.“ Was das soll, habe ich ihn gefragt. Doch er versicherte mir, dass er vorbeikommen werde, sollte sich der Zustand meiner Enkelin nicht bessern.

„Das ist es, was Leben gibt“
Bereits wenige Stunden später ging es meiner Enkelin merklich besser. Wie war das möglich? Ich rief Safraz erneut an und wollte wissen, was er denn gebetet habe. Denn so eine Antwort auf ein Gebet hatte ich bisher noch nie erlebt. Er besuchte uns, gab mir eine Bibel und sagte: „Das ist es, was Leben gibt.“

Ich war neugierig und begann, heimlich in dieser Bibel zu lesen. Eines Tages erwischte mich mein Mann dabei. Er war empört und sagte, dass durch dieses Buch Allah keinen Segen mehr in sein Haus senden werde. Trotz Drohungen meines Mannes traf ich mich öfters mit Christen. Ich besuchte ihre Gebetsversammlungen und erlebte einen wunderbaren Frieden. Die Christen kümmerten sich um mich und erzählten mir von Jesus Christus und dass er uns Menschen liebt. Ich sehnte mich nach dieser Liebe. Eines Tages erschien mir Jesus im Traum und sagte: „Ich bin es, nach dem du dich sehnst. Ich bin Jesus Christus. Fürchte dich nicht, folge mir nach und ich will dich beschützen.“

Zuflucht bei Christen
Seit dieser Begegnung mit Jesus erlebe ich einen aussergewöhnlichen Frieden in meinem Herzen. Doch mein Mann wollte, dass ich mit diesem „Unsinn“ aufhöre, mich bei Allah entschuldige und wieder als Muslima lebe. Als er mich mit Benzin zu verbrennen versuchte, bin ich geflohen. Bei Christen habe ich Zuflucht gefunden. Sie helfen mir mit dem Wenigen, was sie haben.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

Verfolgtenhilfe

Nasim ist kein Einzelfall. Viele pakistanische Muslime finden zum Glauben an Jesus und verlieren ihr Zuhause, ihre Familie und ihre Arbeit. Sie fliehen und bangen um ihr Leben.

Als HMK unterstützen wir Betroffene wie Nasim über unser Netzwerk direkt vor Ort, indem wir ihnen Zufluchtsorte organisieren, sie medizinisch und seelsorglich betreuen und ihnen beim Aufbau einer neuen Existenz helfen.

Mit 200 Franken (160 Euro) können Sie die wesentlichen Kosten für die Verfolgtenhilfe einer Person wie Nasim übernehmen.