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Pakistan: Christin stirbt an den Folgen des Attentats

Am 12. Dezember erlag Birgitta ihren schweren Verletzungen.

Birgitta, eine 70-jährige Mitarbeiterin eines christlichen Werks in Pakistan, wurde am 3. Dezember 2012 in Lahore angeschossen. Sie erlag ihren Verletzungen am 12. Dezember.

mst./Februar 2013 – Auf Birgitta Almeby wurde am 3. Dezember 2012 in der Mittagspause auf dem Heimweg von ihrem Büro in Lahore ein Attentat verübt. Sie lebte seit 38 Jahren in Pakistan und arbeitet als Gebietsdirektorin bei Full Gospel Assemblies (FGA) in Lahores vorwiegend von Christen bewohnten Stadtteil Bahar Colony. Als sie ihr Auto vor ihrem Haus im Stadtteil Model Town parkierte, schossen zwei unbekannte Angreifer von einem Motorrad aus auf sie. „Schwester Birgitta wurde in der Brust getroffen und die Angreifer flohen vom Tatort, weil sie dachten, sie hätten ihren Job erfolgreich erledigt”, sagte der Direktor der Bibelschule gegenüber Morning Star News. „Soweit wir informiert sind, scheint es, dass die beiden Angreifer ihr auf dem Heimweg folgten oder vor dem Haus auf sie gewartet hatten, wo sie dann das Feuer auf sie eröffneten. Die Rettungskräfte haben Birgitta sofort in das Jinnah-Spital von Lahore gebracht, wo die Ärzte die Kugel entfernten.” Birgitta hatte viel Blut verloren. Ihr Zustand war von Beginn weg sehr kritisch. Am 12. Dezember 2012 ist sie dann im Karolinska Spital in Stockholm ihren schweren Verletzungen erlegen.

Auf Birgitta wurde am 3. Dezember 2012 in Lahore (Pakistan) ein Attentat verübt. Die Polizei hat den Tatort abesperrt.



Wirkungsvolle Hilfe
Immer wieder kommt es in Pakistan zu gewalttätigen Übergriffen auf Christen. Sie sind in Pakistan Bürger zweiter Klasse und werden teils massiv diskriminiert. Viele von ihnen erleiden Nachteile auf dem Arbeitsmarkt, vor Gericht oder fürchten um ihr Leben. Deshalb unterstützen wir sie als HMK und leisten ihnen rechtliche und medizinische Hilfe.