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Ukraine: „Diese Hilfsgüter bedeuten uns unbeschreiblich viel.”

Pastor Elisey mit seiner Frau Oksana und den zwei Kindern Viola und David.


hmk./Februar 2013
– „In den letzten sechs Monaten haben über 800 Familien Hilfsgüter erhalten, die sie sehr gut gebrauchen können. Alle Menschen hier sind enorm dankbar für die Kleider, Schuhe, Wolldecken, Fahrräder und viele andere nützliche Gegenstände.” Das erzählt uns unser Partner Elisey, der mit seiner Familie im Osten der Ukraine für die Verteilung der Hilfsgüter aus der Schweiz verantwortlich ist.

Hoffnung in schwierigen Verhältnissen
„Diese Hilfsgüter bedeuten uns unbeschreiblich viel. Wir leben hier im Osten der Ukraine in sehr schwierigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Viele Menschen müssen monatlich mit weniger als 120 Franken (100 Euro) auskommen und sind auf diese wertvolle Hilfe angewiesen. Oftmals wachsen hier die Kinder ohne ihre Väter auf, da diese die Familie wegen Alkohol-problemen oder anderen Frauen verlassen. Die Hilfsgüter erreichen auch Menschen in Drogenentzugskliniken, Spitälern und Frauengefängnissen. Für die Menschen dort ist es ein Wunder, dass sie Dinge erhalten, die sie sich sonst nie im Leben leisten könnten”, so Elisey.

Behörden zufrieden
„Im Jahr 2012 haben wir auch eine Kontrolle der Behörden erfolgreich bestanden. Die Polizei und die Steuerbehörden inspizierten die humanitären Güter und kontrollierten alle Dokumente sowie die Helferinnen und Helfer der Verteilaktionen. ‚Die Arbeit ist vertrauenswürdig. Es wurde kein Missbrauch festgestellt‘, hiess es im Brief, den ich anschliessend erhielt. Gott sei alle Ehre! Diese Bestätigung hilft uns sehr, damit wir auch zukünftig die Hilfsgüter aus der Schweiz verteilen können.”

Jahr der Familie
„2013 planen wir als Gemeinde ein so genanntes ‚Jahr der Familie‘. Wir wollen als Christen ein Zeugnis sein und mit den zahlreichen jungen Familien vermehrt in Kontakt kommen, die Jesus noch nicht kennen. Die Hilfsgüter sind dabei sehr hilfreich. Schon viele Menschen durften dadurch den Weg in unsere Gemeinde finden. Meine Frau Oksana wird regelmässig von vielen Familien eingeladen. Wir sind überzeugt, dass Gott die Wege ebnet, um hier einen neuen Dienst für junge Familien zu beginnen.”

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Drogenentzug für Abhängige in der Ukraine

Der gesellschaftliche Zerfall in der Ukraine ist gross. Alkohol- und Drogenprobleme, Kriminalität und hohe Arbeitslosigkeit prägen das Alltagsleben vieler Menschen. Dieser schier unendlich grossen Not stellt sich eine christliche Gemeinde ganz im Osten der Ukraine. Sie engagiert sich durch mehrere sozial-karitative Projekte. Eines davon ist das Rehabilitationszentrum für Alkohol- und Drogenabhängige.