Startseite > Projekte > Projektländer > Myanmar: Nothilfe nach der Flutkatastrophe

Myanmar: Nothilfe nach der Flutkatastrophe

Menschen, die ihre Existenz verloren haben, sind dankbar für die Nahrungsmittel und die Nothilfe-Sets der burmesischen HMK-Partner.

hmk./Dezember 2015 – In den vergangenen Wochen haben die burmesischen Projektpartner der HMK 4‘000 notleidende Menschen in 16 Dörfern mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Kleidung, Medikamenten, Hygieneartikeln und Decken versorgt.„Wir sind äusserst dankbar für das Trinkwasser, den Reis und die Bohnen“, sagt U Mg Mg. Er ist Reisbauer und Dorfvorsteher von Khaung Mon. „Noch nie haben wir eine solche Überschwemmung erlebt. Das Wasser stand in unserem Dorf während Tagen mehr als 1,5 Meter hoch. Obschon uns die Regierung gewarnt hatte, hätten wir nie eine solche Katastrophe erwartet.”

Reisfelder mit Schlamm überdeckt
Nach tagelangen Regenfällen haben U Mg Mg und seine Dorfbewohner wegen dem Zyklon Komen das Dorf verlassen müssen. „Mit Mühe und Not erreichten wir die Stadt Ponnarkyun, wo wir vorübergehend in einer staatlichen Notunterkunft Unterschlupf fanden. Als wir nach mehreren Tagen in unser Dorf zurückkehrten, sahen wir das Ausmass der Verwüstung: All unsere Reisfelder sind mit Schlamm überdeckt und die ganze Ernte ist zerstört! Auch unsere Trinkwasserbrunnen sind stark beschädigt.”

Fast eine Million Menschen betroffen
In ganz Myanmar sind fast eine Million Menschen von der Flutkatastrophe betroffen. Die Ernte auf 500‘000 Hektar Agrarland ist zerstört. Die ohnehin schon notleidende Bevölkerung in abgelegenen Gebieten wurde hart getroffen.

U Mg Mg erzählt weiter:
„Während dieser Zeit konzentrierten wir uns auf das nackte Überleben. Nahrung war das Wichtigste. Wir kümmerten uns nicht um unsere persönliche Hygiene. Als wir in den erhaltenen Nothilfe-Sets Kleidung, Unterwäsche, Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta und andere wichtige Artikel fanden, waren wir überglücklich. Von der Liebe der Christen, welche uns diese Hilfe brachten, sind wir überwältigt.“

Dank
Im Namen der Hilfe Empfangenden danken wir allen, die im Gebet oder finanziell dazu beigetragen haben, dass das Elend der burmesischen Bevölkerung etwas gelindert werden konnte. Spenden mit dem Stichwort „Flutkatastrophe Myanmar“ sind nach wie vor möglich. Bereits mit 90 Franken (83 Euro) ermöglichen Sie einer burmesischen Familie einen Monat lang die Nahrungsmittelversorgung (Reis, Öl, Salz, Bohnen, Fischpaste, Reisnudeln). Ein Nothilfe-Set können Sie mit 70 Franken (65 Euro) finanzieren.