Startseite > Projekte > Projektländer > Marokko: Wirtschaftliche Zukunft dank Starthilfe

Marokko: Wirtschaftliche Zukunft dank Starthilfe

Die HMK unterstützt marokkanische Christen beim Aufbau ihres eigenen Gewerbes, damit sie ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen können.

Die HMK unterstützt marokkanische Christen durch einkommensfördernde Projekte. Damit sind sie in der Lage, trotz schwierigem Umfeld ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

 

hmk./Oktober 2012 – „In Zeiten der Ungewissheit, wenn wir nichts mehr im Griff haben und auch die Zukunft ungewiss ist, mahnt uns Jesus in der Bibel, nicht den Verstand zu verlieren sondern am Glauben festzuhalten”, sagt ein marokkanischer Christ. Einheimische Christen sind im muslimisch geprägten Marokko eine kleine, friedliche Minderheit. Trotzdem wurden sie im Jahr 2010 von den Behörden massiv verfolgt. Diese Verfolgungswelle hat ihr Ziel nicht verfehlt: Etliche Christen wurden entmutigt und viele haben ihre Bibeln diskret aber unwiderruflich entsorgt, weil diese bei einer Hausdurchsuchung als gravierendes Delikt verstanden werden konnten. Als HMK unterstützen wir einheimische Christen, damit sie in ihrem Glauben gestärkt werden und neue Hoffnung erhalten.”


Starthilfe für eigenes Gewerbe
Auf Wunsch unserer einheimischen Partner haben wir uns als HMK entschlossen, die bisherige Unterstützung in Anschubsfinanzierungen für eigenes Gewerbe umzuwandeln. Durch diese finanzielle und auch beratende Unterstützung können marokkanische Christen ihre Geschäftstätigkeit aufbauen, um damit ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. So können sie ihr Christsein im Alltag auf eine ganz praktische Art und Weise leben und kommen automatisch mit Menschen in Kontakt, die offen sind gegenüber dem christlichen Glauben – trotz aller Schwierigkeiten, die dabei entstehen können.


Verhaftet und verhört
Vor kurzem kontaktierten zwei junge, am christlichen Glauben interessierte Marokkaner eine christliche Webseite und baten um einen Kontakt zu einem marokkanischen Christen. Als sie sich mit ihm trafen, wurden sie alle drei verhaftet. Die beiden Interessierten wurden bald wieder freigelassen. Doch der marokkanische Christ verbrachte 24 Stunden in Untersuchungshaft und wurde ausführlich über seine Tätigkeit und sein Netzwerk befragt.Nach wie vor ist die Situation für einheimische Christen alles andere als einfach. Es ist schwierig abzuschätzen, wie sich die Situation im Land entwickeln wird. Ob es für marokkanische Christen ungefährlich oder riskant ist, ob das Weiterreichen einer Bibel ein Delikt ist oder eine tolerierbare Geste? Sie haben unsere Unterstützung nötig. Helfen Sie uns? Spenden Sie mit dem Vermerk „Marokko”.

Gemeindegründer Mohammed aus Nordafrika erzählt…

Mein Name ist Mohammed. Ich war früher Muslim. Ich war jemand, der den Islam praktizierte, Erholung und Frieden suchte, und versuchte, Gott zu gefallen. Doch eines Tages ist etwas geschehen...

Verfolgt und trotzdem ermutigt

Amara*: „Mein Mann wurde wiederholt wegen seines Glaubens verhaftet. Eines Tages haben sie ihn während eines Gottesdienstes abgeführt.“ Trotz Verfolgung sind Amara und ihr Mann in ihrer Heimat ein Zeugnis für Jesus. Die Gemeinden wachsen! Rüsten Sie die Gemeindegründer in Nordafrika aus, damit sie ihren Dienst tun können?