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Marokko: Die junge Generation für Jesus

Mindestens die Hälfte der arabischen Bevölkerung sind Jugendliche. Viele von ihnen haben sich innerlich vom Islam abgewandt.

Was beschäftigt die marokkanischen Christen und mit welchen Herausforderungen sind sie konfrontiert? Der junge marokkanische Christ Memnun sprach mit der HMK.

 

hmk./November 2013 – Memnun*: „Ich bin Gott dankbar, dass ich in einer christlichen Familie aufwachsen durfte, obwohl meine Heimat ein islamisches Land ist. In Marokko haben wir es im Vergleich zu unseren Nachbarländern relativ gut. Dafür sind wir Gott sehr dankbar sind. An unseren regelmässigen Gebetsanlässen flehen wir zu Gott, dass er in unserer Heimat wirkt und dass wir in Frieden und Freiheit leben können.


Vor drei Jahren gab es eine Welle der Christenverfolgung durch die Behörden. Wir sind Gott sehr dankbar, dass sich die Situation inzwischen beruhigt hat und dass wir heute seitens der Regierung wieder relative Sicherheit geniessen. Doch ein Problem ist nach wie vor gross: Wenn jemand zum Glauben an Jesus findet, ist das für die jeweilige Familie oftmals ein grosses Problem. Unsere Gesellschaft kann nicht akzeptieren, dass jemand den Islam verlässt.

 

Als junge marokkanische Christen haben wir zwei Ziele:

  1. Christen sollen in ihrem Glauben gestärkt werden. Wir glauben, dass Gott mit uns – der neuen Generation von Leitern – in der islamischen Welt etwas bewegen will.
  2. Wir wollen bei unseren gleichaltrigen Freunden und Bekannten an der Uni oder am Arbeitsplatz ein Zeugnis für Jesus sein. Viele unserer Freunde sind dem Islam gegenüber gleichgültig und sehr offen für den christlichen Glauben.

Das Internet und die sozialen Medien wie Facebook sind uns eine grosse Hilfe. Wir haben online einen geschlossenen Gebetsraum eingerichtet, in welchem wir uns regelmässig austauschen. Kürzlich haben wir unsere eigenen Lobpreislieder komponiert. Hoffentlich können wir diese bald aufnehmen und über das Internet verbreiten. Beten Sie für uns, dass Gott uns Gnade und Gelingen gibt, damit viele junge Marokkanerinnen und Marokkaner Jesus kennen lernen.”

 

Haben Sie dasselbe Anliegen wie Memnun? Dann können Sie ihn und seine Arbeit unterstützen und uns Ihre Spende zukommen lassen.


*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

Gemeindegründer Mohammed aus Nordafrika erzählt…

Mein Name ist Mohammed. Ich war früher Muslim. Ich war jemand, der den Islam praktizierte, Erholung und Frieden suchte, und versuchte, Gott zu gefallen. Doch eines Tages ist etwas geschehen...

Verfolgt und trotzdem ermutigt

Amara*: „Mein Mann wurde wiederholt wegen seines Glaubens verhaftet. Eines Tages haben sie ihn während eines Gottesdienstes abgeführt.“ Trotz Verfolgung sind Amara und ihr Mann in ihrer Heimat ein Zeugnis für Jesus. Die Gemeinden wachsen! Rüsten Sie die Gemeindegründer in Nordafrika aus, damit sie ihren Dienst tun können?