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Kuba: Kanal des Segens

Pastor Ramirez* ist seit 14 Jahren als Distriktsleiter in Kuba tätig. Die Anzahl Gemeinden hat sich in dieser Zeit verzehnfacht. *Name aus Sicherheitsgründen geändert. (Symbolbild)

Kuba steht seit Jahrzehnten unter atheistischer Führung, doch die Zahl der Christen im Land hat in den letzten Jahren markant zugenommen. Pastor Ramirez* erzählt:

hmk./Oktober 2014 – „Im Jahr 2000 wurde ich von meiner Gemeinde samt Familie als sogenannter Distriktsleiter in einen bestimmten Teil Kubas entsandt. Unser Leiter nannte dieses Projekt ‚Probe-Distrikt‘, weil niemand mit Sicherheit sagen konnte, ob das Evangelium in dieser Region langfristig Fuss fassen kann. Doch wir vertrauten Gott.

Zahlreiche Kirchen werden nicht anerkannt
Damals gab es hier sechs Kirchen, und bis heute werden sie von den Behörden offiziell nicht anerkannt. Wir brauchen die Hilfe von Anwälten, um grössere Probleme wie beispielsweise Enteignungen abwenden zu können. Doch Gott war immer gut zu uns. Unsere Kirche wuchs von damals 30 Mitgliedern auf heute 140 Gottesdienstbesucher.

Rückhalt in der Nachbarschaft
In der Zwischenzeit werden wir als Kirche von den Einheimischen respektiert. Letztes Jahr haben wir die Schlaglöcher in der Strasse vor unserem Gottesdienstraum geflickt, und zwar mit unserem eigenen Geld. Jeder hat mitangepackt. Zuerst waren die Behörden erbost, doch wegen unserem Rückhalt in der Nachbarschaft haben sie nichts gegen uns unternommen. Im Gegenteil: Sie haben sogar ein Stück der Hauptstrasse geflickt, damit niemand sagen konnte, sie würden sich weniger um die Strassen kümmern als die Christen. So wurde die Gemeinde zum Segen für das ganze Quartier. Die Kirche durchdringt und verändert die Kultur und auch das Regime Kubas.

Jüngerschaft und Hauskirchen
Von Beginn an hatten wir keine andere Option,  als uns jüngerschaftlich in Menschen zu investieren, die frisch zum Glauben an Jesus gefunden hatten. Jeder mit Potential wurde sofort als Leiter nachgezogen und freigesetzt. Dank der Hilfe der HMK konnten wir neue Hauskirchen gründen, wo sich die neuen Gläubigen versammeln konnten. Dies hat zu einem enormen Wachstum geführt, so dass wir heute über 60 Kirchen zählen. Aus dem Probedistrikt sind vier etablierte Distrikte geworden! Wir danken Ihnen als Unterstützer der HMK, dass Sie ein Kanal des Segens für uns sind!

Unterstützen Sie die kubanischen Gemeinden

Mit CHF 50 (40 Euro) finanzieren Sie einem angehenden Pastor die theologische Ausbildung.

Mit CHF 600 (480 Euro) decken Sie die Gesamtkosten für den Dienst eines kubanischen Missionars, und zwar für 18 Monate.

Mit CHF 900 (720 Euro) können Sie den Bau eines Gemeindehauses („Casa Culto”) finanzieren.

Projektvideo