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Kambodscha: "Jetzt sind die Slumkinder und ihre Familien besonders auf uns angewiesen"

In Kambodscha kämpfen aufgrund der Covid-19 Massnahmen vor allem die ärmsten Bevölkerungsschichten um ihr Überleben. Die kambodschanischen HMK-Projektpartner berichten, wie sie der Not ihrer Mitmenschen begegnen.

 

November 2020

 

Liebe Familien, Freunde und Unterstützer

hmk. Wir hoffen, dass es Ihnen gut geht und die Corona-Zeit für Sie auch eine Zeit von Inspiration, Gottvertrauen, Ermutigung und Gebet ist. Diese Krise hat uns hart getroffen, vor allem die Familien der Kinder aus den Elendsvierteln, die unser Zentrum besuchen. Wir sind auf allen Gebieten aktiv, auf denen wir es gewöhnlich sind, aber auf eine Weise, die sowohl für unser Team als auch für die Kinder und ihre Familien möglichst sicher ist. Jeden Montag erhalten die Kinder von uns ihre Hausaufgaben. Die meisten kommen selbst vorbei, um sich die Unterlagen abzuholen, aber einigen, die weiter weg wohnen, bringen wir sie nach Hause.

Aufgrund der Corona-Notlage ver-teilen wir Essenspakete an die Slumfamilien. Bei jedem Paket legen wir eine Karte mit einem Bibelvers bei und eine der schönen Zeichnungen, die unsere Kinder im Kinderprogramm gemacht haben. Es tut gut, nach dem Lockdown die Familien der Kinder wieder persönlich zu treffen und zu erfahren, wie es ihnen geht. Wir haben allen Eltern Mut gemacht, weil wir gemeinsam mit ihnen durch diese schwere Zeit gehen wollen. Das ist besonders wichtig, damit sie nebst ihrer Arbeit nicht auch noch die Hoffnung verlieren. Jede Familie ist so glücklich und dankbar für das Essenspaket. Wenn Sie einer Familie ein Paket finanzieren möchten, würde uns das freuen.

Mit vielen Segenswünschen
gemeinsam für Sein Reich


Charia und Thearith im Namen des ganzen Teams

Essens-pakete für Slumfamilien

  • 20kg Reis guter Qualität
  • 1kg Zucker
  • 1kg Salz
  • 1 l Öl zum Kochen
  • 1 Flasche Fischsauce
  • 1 Flasche Sojasauce

„Wir sind dankbar, dass wir dank Ihnen die Möglichkeit haben, Nahrungsmittel an die Familien der Kinder verteilen zu können“, sagen Charia und Thearith. Sie sind die kambodschanischen HMK-Projektpartner und führen das Zentrum Joy of Cambodia (Freude von Kambodscha). Rund 70 Kinder aus den Slums von Phnom Penh erhalten dort Nachhilfeunterricht, warme und vitaminreiche Mahlzeiten, medizinische Versorgung und Schulmaterial. Die Gesamtkosten für ein Kind pro Monat betragen rund 50 Franken (42 Euro). Wollen Sie die Essensverteilung unterstützen? Mit 20 Franken (17 Euro) können Sie ein Paket finanzieren, dass die im Kasten aufgeführen Waren enthält.