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Iran: Explosives Wachstum von Hauskirchen

od./Juli 2012 – Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors steht der Iran an fünfter Stelle und gleichzeitig wächst die Kirche dort rasant. Der Präsident und der hochrangigste Minister des Landes sprechen sich in aller Öffentlichkeit gegen das Wachstum der christlichen Hausgemeinden aus und die Verfolgung von zum Christentum konvertierten Muslimen ist an der Tagesordnung. Doch die Iraner haben die Korruption der Islamischen Revolution in ihrem Land zu spüren bekommen und sind nun auf der Suche nach mehr. Sie treffen auf mutige Christen, die ihren Glauben unerschrocken leben und verkündigen. Die Kirche im Iran wächst so schnell wie noch nie zuvor.


Iraner sind in aller Regel sehr aufgeschlossen und möchten über ihren Glauben sprechen. Aus diesem Grund ist ein Training zur Vorbereitung von Strasseneinsätzen und Kommunikation bei iranischen Christen sehr erfolgreich. Man schätzt, dass etwa die Hälfte aller Neubekehrten in Bezug auf ihren Glauben offen ist, hingegen andere aus ihrer Entscheidung für Jesus Christus eher ein Geheimnis machen. Vor 40 Jahren lebten ungefähr 200 Christen mit muslimischem Hintergrund im Iran. Gemäss heutigen Schätzungen geht man von etwa 370‘000 Muslimen aus, die sich für die Nachfolge von Jesus Christus entschieden haben. Neben diesen neuen Gläubigen gibt es im Iran auch noch eine traditionelle armenische und assyrische Gemeinde mit ungefähr 80‘000 Mitgliedern.