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Iran: Christen weiter unter Druck

mec./März 2012 – Führende iranische Christen rufen zum Gebet für die Christen im Iran auf. Denn die Christen stehen weiter unter Druck – vor allem diejenigen, die früher Muslime waren. Sie befürchten, dass sich dieser Druck in den kommenden Monaten noch verstärken könnte.


Grund für diese Befürchtungen sind vor allem die Verfolgungswellen, von Weihnachten 2010 und dem vergangenen Jahr, in dem etliche Dutzend Gläubige verhaftet wurden. Zwei von den Ende Dezember 2010 Verhafteten, Farshid und Noorallah, sind immer noch im Gefängnis. Dazu kommt, dass etliche Regierungsbeamte und führende Geistliche in den vergangenen Wochen öffentlich Drohungen gegen Christen ausgestossen haben. So zitiert z. B. die Mohabat News den Informationsminister Heydar Moslehi, der in einer Rede vor einem Moslemseminar im November 2011 gesagt hat: „Die Hausgemeinden sind eine Bedrohung für die Jugend und das für den Geheimdienst zuständige Ministerium hat bereits begonnen, strenge Massnahmen gegen diese Bewegung zu ergreifen.“