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Irak: Jüngerschaft – Ins Spiel einsteigen

„Allerdings genügt es nicht, seine Botschaft nur anzuhören; ihr müsst auch danach handeln.
Alles andere ist Selbstbetrug!" Jakobus 1:22 (HOF)

 

Februar 2021 - hmk. „Fussball spielen in einem Team lernt man nicht von der Seitenlinie. Man muss ins Spiel einsteigen." Diese Einsicht wandten unsere lokalen Partner im Irak auch bei ihren Gottesdiensten für Binnenflüchtlinge an. Ihr gewohnter Ablauf für eine Versammlung war Lobpreis gewesen, gefolgt von einer Predigt und zum Abschluss noch Zeit für Gemeinschaft. Doch dann entschieden sie sich für einen neuen Ansatz. Einer der Leiter berichtet, „Wir beschlossen, die Gottesdienste neu zu gestalten. Wir wollten sicher sein, dass die Leute auch tatsächlich verstehen, was wir ihnen nahebringen wollen und wie man das in die Praxis umsetzen kann."

Gottesdienste in kleinen GruppenDie Gemeinde begann gleich am Anfang vom Gottesdienst, die Leute in kleinere Gruppen einzuteilen, um den Austausch unter ihnen und das gemeinsame Lernen zu fördern. Der Pastor erklärt weiter: „Als wir zu diesen kleineren Gruppen übergingen, stellten wir eine grosse Veränderung fest. Die Leute kamen sich näher, sie verbrachten nach dem Gottesdienst spontan noch Zeit miteinander, teilten sich mit, und was am wichtigsten ist: Sie begannen einander zu verstehen und voneinander zu lernen."Auf Jesus neugierig gewordenAls die Regierung zum Schutz der Bevölkerung vor der Pandemie alle Gemeinden schloss, sorgten sich unsere lokalen Partner um die möglichen Auswirkungen auf das Gemeindeleben. Aber dann konzentrierten sie sich noch bewusster auf Treffen in kleinen Gruppen in ihren Häusern und bemühten sich, einander persönlich zu ermutigen. Als sie dann wieder einmal zusammen einen Gottesdienst in der Gemeinde feiern konnten, erlebten sie eine grosse Überraschung. Nebst den bekannten strömten auch viele neue Menschen in die Kirche. Sie waren durch die persönlichen Begegnungen und die Treffen in den Häusern auf Jesus neugierig geworden. Unsere lokalen Partner sind überzeugt, dass sich der bewusste Wandel vom Zuschauer zum Mitspieler in ihren Gottesdiensten gelohnt hat.  Teil unserer Hilfe vor Ort:

  • Unterstützung von Gemeinde-gründern
  • Förderung von bestehenden und neuen Gemeinden
  • Betreuung von neu ent-standenen Kleingruppen

Fördern Sie den Gemeindebau

Christen in Syrien und im Irak, die wegen ihres Glaubens verfolgt, unterdrückt oder diskriminiert werden, sollen durch unsere Anteilnahme neue Hoffnung schöpfen und gestärkt werden.

Mit CHF 50 (€ 47.–) unterstützen Sie einen Gemeindegründer mit der Übernahme der Transport-
kosten, um neu entstandene Gruppen zu besuchen.

CHF 150 (€140.–) - Unterstützung für Gemeindeleiter zur regelmässigen Betreuung der Verantwortlichen in ihrem Netzwerk - inklusive Transportkosten.