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Erdbeben und Tsunami in Indonesien: „Die Dankbarkeit berührt mich!“

Häuser stürzten in sich zusammen, Wasser und Geröllmassen zerstörten ganze Landstriche. Die Hilfe vor Ort dauert an.

hmk./ März 2019 – Es war nur ein kurzer Moment, in dem Tausende von Menschen ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden. Am 28. September 2018 forderten auf der Insel Sulawesi ein Erdbeben und der darauffolgende Tsunami über 2’000 Menschenleben, 12’000 Verletzte und weit über 200’000 Obdachlose. Fast 70’000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.*  Die Menschen kämpften ums Überleben. Als HMK waren wir über unsere bewährten indonesischen Projektpartner bereits kurz nach der Katastrophe vor Ort.

Abgabe von Lebensmitteln und Hygieneartikeln (Reis, Öl, Zucker, Tee, Salz, Kondensmilch, Waschpulver, Seife, Damenbinden). Foto: © HMK

 

Überlebenshilfe und Alltagsbewältigung
Im Auftrag der gemeinnützigen Stiftung Hoffnungsnetz leisten wir Nothilfe in drei Dörfern, zwei Fahrstunden von Palu Stadt entfernt. Die rund 5‘000 Einwohner wurden von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten und wussten nicht, ob sie am kommenden Tag noch genug zu essen haben würden. Die meisten Häuser waren unbewohnbar. Kinder besuchen den Schulunterricht in provisorisch aufgestellten Zelten. Unsere lokalen Projektpartner verteilten Lebensmittel, Schlafmatten und Moskitonetze. Ausserdem stellten sie für 2'971 Kinder Schulmaterial zur Verfügung, damit wenigstens der Schulalltag wieder einigermas-
sen einkehren konnte. Für die kommende Zeit sind weitere Hilfsaktionen geplant, u.a. die Instandsetzung der Wasserversorgung und der Toiletten sowie die Versorgung der lokalen Kliniken mit Medikamenten.


„Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen“
Ein junger Mann namens Pak Aming meint: „Danke, dass Sie sich um uns kümmern und uns mit Lebensmitteln versorgen. Ich bete, dass Gott Sie segnet.“ Ein Sub-Distrikt Chef-Beamter: „Danke sehr, dass Sie den Menschen in meinem Gebiet helfen. Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen und hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit. Danke bestens für die gute Kooperation.“
Unsere lokale Projektmanagerin Ibu Wahyu erzählt: „Als wir nach Palu kamen, war alles wie tot. Die Menschen waren verängstigt und traumatisiert. Als ich ihre Geschichten hörte und die Situation sah, realisierte ich, dass sie dringend Hilfe benötigten. Viele Menschen sahen keine Zukunft. Nun bin ich sehr glücklich, dass wir einigen von ihnen helfen können, wieder Fuss im Leben zu fassen. In der Zwischenzeit haben viele von ihnen wieder Hoffnung geschöpft. Die Dankbarkeit der Betroffenen berührt mich sehr!“

Mit 75 Franken (63 Euro) spenden Sie einer Familie zwei Wochen Lebensmittel und Wasser. Mit 125 Franken (105 Euro) können Sie einer Familie ein Set mit Schlafmatten, Moskitonetzen und Kochgeschirr finanzieren.

*Quelle: Indonesischer Katastrophenschutz BNPD

Katastrophenhilfe in Indonesien

•    Wasser und Lebensmittel
•    Schlafmatten, Moskitonetze
•    Hygieneartikel, Toiletten, Duschen
•    Kochutensilien
•    Medizinische Versorgung
•    Hilfe bei der Traumabewältigung
•    Schulmaterial und Schuluniformen