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Somalia: Teenager erschossen, weil sie Christin wurde

dic./Februar 2011 – Ein 17-jähriges Mädchen, das in Somalia zum Christentum konvertierte, wurde im Rahmen eines „Ehrenmordes” erschossen. Nurta Mohamed Farah war aus ihrem Dorf Bardher, in der Region Gedo in die Region Galgadud zu Verwandten geflohen, nachdem sie von ihren Eltern misshandelt wurde, weil sie den Islam verlassen hatte. Sie starb am 25. November. Es wird stark vermutet, dass die beiden unbekannten Männer, die sie mit einer Pistole in Brust und Kopf schossen, Verwandte waren oder im Auftrag der Familie handelten. Der Mord geschah 200 m von ihrer Zufluchtsstätte entfernt. Christliche Quellen berichten, dass ihre Eltern sie heftig verprügelt hatten, weil sie vom Islam abgefallen sei. Seit dem 10. Mai, als ihre Familie herausgefunden hatte, dass sie Christin geworden war, hatte sie Hausarrest. Ein leitender Christ, der die Region besuchte, berichtete, dass Farah in ihrem Heimatdorf tagsüber an einen Baum gekettet war und nachts in einen kleinen dunklen Raum gesteckt wurde.