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Algerien: Bergpredigt mitten ins Herz

„Während der Corona Krise hat das Interesse am christlichen Glauben in den sozialen Medien deutlich zugenommen “, berichtet der algerische Projektpartner der HMK.

 

September 2020 - hmk. Mohammed (Name geändert) ist Gemeindegründer in seiner Heimat Algerien. Er berichtet: „Eine ältere Frau findet zum Glauben an Christus, kann aber nicht an den christlichen Treffen teilnehmen, weil ihre erwachsenen Kinder strenggläubige Muslime sind. Doch einer ihrer Söhne wird im Internet auf unsere Beiträge aufmerksam. Als wir uns mit ihm austauschen, erklärt er uns, dass er sich leer fühle, obwohl er Erfüllung in seiner Religion suche. Als er dann auf Facebook einen Beitrag zur Bergpredigt von Jesus Christus findet und sich damit auseinandersetzt, findet er das Leben, nachdem er sich so sehr sehnte. Prompt am nächsten Tag erfährt er von seiner Schwägerin, wie Jesus ihr im Traum erschienen war. Auch sie findet kurz darauf zum Glauben an Jesus und will sich taufen lassen. Der Familienvater staunt über diese Ereignisse, und so nimmt er mit uns Kontakt auf. Seither stehen wir mit ihm in einem guten Austausch.“

Foto © HMK

Algerien: Kisten der Hoffnung

Vor allem viele Familienväter, welche als Tagelöhner arbeiten, konnten aufgrund der Corona-Pandemie ihre Familien von einem Tag auf den anderen nicht mehr ernähren. Die Lebensmittel verteuerten sich und wurden knapp. Um dem Hunger zu begegnen, versorgten Mohammed und sein Team bedürftige Familien mit dem Lebensnotwendigen. Sie verteilten insgesamt über 100 Kisten mit Lebensmitteln. Eine Kiste deckt den Grundbedarf einer 5-köpfigen Familie für rund drei Wochen.

 

Als der Hilferuf aus Algerien bei uns in Thun eintraf, reagierten wir kurzerhand und unterstützten diese Nothilfe, um die prekäre Situation der betroffenen Familien zu lindern. Unterstützen Sie unser Engagement in Algerien, indem Sie diese „Kisten der Hoffnung“ mit je 50 Franken (45 Euro) refinanzieren?

Foto © HMK