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Was wir von den Verfolgten lernen können

In Krisenzeiten von Corona

Die Isolation und Unsicherheit, mit denen wir in diesen Tagen zurechtkommen müssen, sind für die allermeisten von uns neu. Unsere verfolgten Glaubensgeschwister sind täglich mit solchen Herausforderungen konfrontiert. Sie haben gelernt, damit umzugehen und fanden dabei Hoffnung und Kraft.

 

Ermutigen

Oftmals sind es die kleinen Gesten, die uns neue Hoffnung geben in einer scheinbar ausweglosen Situation und die uns inspirieren in dunklen Zeiten. Diejenigen, die unter Verfolgung leben, haben gelernt, dass das Einfachste die grössten Auswirkungen haben kann. Keine gute Tat, egal wie klein, ist ohne Bedeutung.

Lassen Sie denjenigen, die Ihnen wichtig sind, ein Zeichen der Ermutigung zukommen: Eine Karte mit persönlichen Worten, einen Bibelvers, einen Telefonanruf, ein Geschenk.

 

Familienzeit

Es war oftmals innerhalb der Familie, wo sich Christen in Kriegs- und Krisenzeiten versammelten, um die Bibel zu lesen und zu beten. Dadurch wurde ihr Glaube an Gott und ihre Beziehung untereinander gestärkt. Die Gemeinde beginnt Zuhause. Gestern und heute.

Versammeln Sie Ihre Familie täglich für eine kurze aber bedeutungsvolle Zeit der Anbetung. Tauschen Sie sich aus, lesen Sie in Gottes Wort, beten Sie gemeinsam. Wachsen Sie als Familie in der Jesusnachfolge.

 

Ein Leib – miteinander verbunden

Das Internet und die sozialen Medien tragen sehr stark dazu bei, dass wir über die Situation notleidender Menschen informiert sind. Wir haben die Möglichkeit, aus erster Hand Informationen von denjenigen zu erhalten, die über das Internet ihre unzensierte Realität veröffentlichen können. Die Welt der Gläubigen ist heute wie nie zuvor miteinander verbunden!

Welche Personen aus Ihrer Gemeinde kontaktieren Sie per E-Mail, Skype, WhatsApp? Wer ist Ihnen wichtig oder wer kommt Ihnen spontan in den Sinn? Wer ist aufgrund seiner derzeitigen Lebenssituation zusätzlich eingeschränkt (Risikogruppe, kranke oder ältere Menschen) und dürfte sich besonders über ein Zeichen der Verbundenheit von Ihnen freuen? Nutzen Sie dazu die technischen Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen.

 

Verzichten und teilen

In Krisenzeiten besinnen wir uns oft auf die wichtigen Dinge im Leben. Wir erhalten die Chance, ihnen mehr Raum zu geben, vor allem auch deshalb, weil viele andere Dinge nicht mehr möglich sind. Wir müssen verzichten und dies bietet uns gleichzeitig die Möglichkeit, unsere Mitmenschen zu unterstützen. Teilen wir mit ihnen, worauf sie angewiesen sind, wo sie froh sind um unsere Unterstützung. Ein teilendes Herz stärkt unseren Glauben. Wir dürfen ein praktisches Zeugnis der Liebe Gottes sein.

Historisch gesehen nutzte die Kirche die Fastenzeit, um dies zu erreichen. Überlegen Sie sich gerade in dieser ausserordentlichen Lage, welche Dinge in Ihrem Leben vielleicht nicht unbedingt erforderlich sind.

Lesen Sie aktuelle Berichte von Betroffenen

Wir dürfen von den Verfolgten lernen, die seit langer Zeit mit Einschränkungen leben. Denken wir dabei daran, dass unsere mutigen und treuen Glaubensgeschwister auf unsere Gebete und unsere finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Unsere Krise wird eines Tages vorbei sein, ihre wird weitergehen.

Präsent vor Ort - In Krisenzeiten von Corona

Auch die Menschen in unseren Projektländern sind von der Coronakrise betroffen. Als HMK stehen wir mit unseren lokalen Partnern in Kontakt. Wie ist die Situation vor Ort? Mit welchen Herausforderungen sind sie derzeit konfrontiert? Was sind ihre Anliegen? Daran lassen wir Sie hier teilhaben.

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