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Mauretanien – Fehlendes Einkommen überbrücken

hmk./Mai 2020 -  Die Behörden in diesem von Armut gebeutelten und durch islamische Fundamentalisten geknechteten Land sind vor allem mit dem rigorosen Eindämmen der Covid-19 Pandemie beschäftigt. Es gibt keine Versicherungen oder Staatshilfe bei Erwerbsausfall. Die Armee hat im Auftrag der Regierung angefangen, Lebensmittelpakete an besonders von Armut betroffene Menschen zu verteilen. Dies zeigt, wie stark die Ausgangssperre die sowieso schon verarmte islamische Republik zusätzlich herausfordert.

 

Unsere mauretanischen Projektpartner starteten eine Überbrückungshilfe: 22 Familien wird ein Teil des fehlenden Einkommens ausgeglichen. Eine Familie mit vier Kindern benötigt ungefähr 5 Franken (4 Euro) pro Tag. Vor Corona hatten sie ein Einkommen, nun droht Hunger. Mit dieser zeitlich begrenzten Überbrückungshilfe, werden besonders betroffene Familien in Reichweite der HMK-Partner unterstützt. Als HMK halfen wir zudem einem christlichen Leiter durch eine Anschubfinanzierung bei seinem Startup, damit er finanziell unabhängig wird. Doch wegen des Lockdowns fehlt sein Einkommen nun gänzlich und sein Erspartes wird langsam knapp. Hier helfen die Behörden nicht mit Kurzarbeit oder Sozialversicherung, und so wie ihm geht es zurzeit vielen!

 

In besonders kritischen Fällen unterstützen wir Schlüsselpersonen während 1 bis 3 Monaten mit 50 bis 80 Prozent ihres sonstigen Einkommens, um ihnen dadurch die Fortführung ihres Dienstes zu ermöglichen. Es soll besonders betroffenen Leitern und ihren Familien helfen, diese schwierige Zeit wirtschaftlich zu überbrücken. Dafür benötigen wir derzeit zusätzlich 350 Franken (300 Euro) pro Monat und pro Familie.

Foto: © HMK