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Afghanistan – "Meine Kinder brauchen jeden Tag etwas zu essen!"

hmk./Uni 2020  - „Ich heisse Asal und bin die Tochter von Amooz Nafi (Namen geändert). Vor drei Jahren wurde mein Mann bei der Explosion einer Autobombe in Kabul getötet. Wir haben fünf Kinder. Die drei älteren sind Mädchen und die beiden jüngeren Buben.

 

Ich habe all meine Jobs verlore

Nach dem Tod meines Mannes habe ich angefangen, als Näherin in einer Schule für Schneider zu arbeiten und habe auch für Leute gewaschen und konnte so meine Familie durchbringen. Aber wegen des Covid-19 lockdowns in Kabul habe ich alle Verdienstmöglichkeiten verloren. Die Schule wurde geschlossen und die Lehrer und Schüler gingen fort. Und die Familien, für die ich gewaschen habe, wollen mich nicht mehr in ihr Haus lassen, weil sie Angst haben, mit dem Virus infiziert zu werden

 

 

Foto: ©HMK

Meine kleinen Buben weinten vor Hunger

Einige der Familien haben mich finanziell ein wenig unterstützt, aber meine Kinder brauchen doch jeden Tag etwas zu essen. Vorigen Monat hatten wir nicht genug für das Abendessen, und meine kleinen Buben weinten die ganze Nacht vor Hunger. Und auch ich weinte, denn es war so schwer für mich als Mutter, sie vor Hunger weinen zu hören. Kürzlich habe ich dann angefangen, um Essen für meine Kinder zu betteln, aber das alles ist so schrecklich und oft musste ich mit leeren Händen heimkommen.

 

Bitte helfen Sie uns weiter

Ich danke Ihnen sehr für die wunderbare Hilfe, die Sie uns in dieser äusserst schweren Zeit gebracht haben. Danke, dass Sie den Menschen in Afghanistan helfen. Bitte, helfen Sie uns weiter und retten Sie den Armen in Afghanistan das Leben, vor allem Kindern.“