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Gebetsanliegen

August 2017 – Auf Kuba findet das grösste Gemeindewachstum in der Geschichte des kommunistischen Inselstaates statt. Selbst die Behörden gehen inzwischen von über 10 Prozent bibeltreuer Christen aus. Doch jegliche Kritik am Regime und am Kommunismus wird vom Staat als „konterrevolutionäre Propaganda“ ausgelegt und schwer bestraft.. Die Behörden sind darum bemüht, alle Gruppen, die in ihren Augen eine Gefahr für das herrschende System darstellen, in Schach zu halten. Sei es durch Bespitzelung, willkürliche Sanktionen wie Zwangsschliessungen von Kirchen oder Gewalt. Davon sind auch die kubanischen Christen betroffen. Hinzu kommt, dass ein grosser Teil der kubanischen Bevölkerung in äusserst armen Verhältnissen lebt und das Leben auch in materieller Hinsicht eine grosse Herausforderung darstellt. Beten Sie um Weisheit für die kubanischen Christen, dass sie erkennen, wie sie ihren Mitmenschen zur Ehre Gottes dienen können. Beten Sie, dass sie standhaft bleiben in ihrem Glauben an Jesus, dass sie Ihm nachfolgen und dass für immer mehr Menschen das Motto lautet: Cuba para Cristo – Kuba für Christus.

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August 2017 – Die wirtschaftliche Not in der Ukraine ist gross und mit dem Krieg im Osten des Landes haben sich die täglichen Herausforderungen vieler Menschen noch verschlimmert. Genug Essen zu haben ist nicht selbstverständlich und viele Menschen müssen mit weniger als 100 Franken (90 Euro) im Monat auskommen. Alkohol- und Drogenmissbrauch ist ein riesiges gesellschaftliches Problem im Land, Ehen gehen kaputt, zahlreiche Kinder wachsen in Waisenheimen auf. Diese Not hat Maksym und seine Freunde dazu veranlasst, den Dienst SOS Ministry ins Leben zu rufen, um Waisenkindern eine Perspektive zu ermöglichen. Danken Sie Gott, dass dieser Dienst seit zehn Jahren existiert und dass er auch den Krieg in der Ostukraine überlebte. Der grösste Teil des Teams besteht selbst aus ehemaligen Waisenkindern, die von SOS Ministry Hilfe erfahren haben. Beten Sie, dass diese wertvolle Arbeit trotz der unsicheren Zeiten weitergeführt werden kann. Schon zahlreiche Jugendliche durften dadurch Hoffnung schöpfen und die Liebe von Jesus Christus erfahren.

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Juli 2017 – Thailand ist eine berühmte Tourismusdestination und gleichzeitig eine Drehscheibe des Drogen- und Menschenhandels. Die Grossmutter der 16-jährigen Kae sitzt seit zehn Jahren wegen Drogendelikten im Gefängnis. Kae selbst ist dankbar, dass sie das Avoda-Zentrum besuchen darf. Danken Sie Gott dafür, dass das Avoda-Zentrum existiert und dadurch rund 50 Kinder eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive haben. Beten Sie dafür, dass das Avoda-Team bei all seinem Engagement den Segen Gottes erfährt. Stehen Sie im Gebet dafür ein, dass die Verantwortlichen des christlich geführten Zentrums mit ihrer Lebensweise einen positiven und nachhaltigen Einfluss auf die Kinder haben dürfen. Möge Gott auch im buddhistisch und animistisch geprägten Thailand verherrlicht werden.

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Juli 2017 – In Teilen Zentralasiens sind christliche Gemeinden den Behörden ein Dorn im Auge. Sie werden von Gesetzes wegen diskriminiert und können sich nicht in Freiheit versammeln. Beten Sie darum, dass die Gesetzgebungen wieder christenfreundlicher ausgestaltet werden und dass die Behörden Wohlwollen walten lassen. Beten Sie, dass der Gemeindeleiter Sumor* die Hepatitis überwindet, mit der er sich bei einem zahnärztlichen Eingriff infizierte. Er ist geschwächt und bittet um Ihre Gebete. Beten Sie, dass Gott ihn gesundheitlich wieder vollständig herstellt. Für die Christen, die ihren Glauben im Geheimen leben, ist die Situation teilweise zermürbend. Beten Sie, dass die Betroffenen trotz allem Druck nicht nachlassen und dem Evangelium treu bleiben. Die hohe Arbeitslosigkeit, die kleinen Gehälter und die damit verbundenen äusserst schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse bringen viele Menschen an den Rand der Verzweiflung. Bitten Sie Gott, dass die Menschen nicht in den islamischen Radikalismus abgleiten, sondern Hoffnung in Christus finden.
*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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Mai 2017 – Elona, eine albanische Projektpartnerin der HMK, setzt sich in ihrer Heimat für Menschen ein, die Opfer von Blutrache geworden sind. Bei der Blutrache handelt es sich um Selbstjustiz, wo Tötungen durch Tötungen gerächt werden, um die vermeintlich verloren gegangene Familien-

ehre wiederherzustellen. Die Blutrache lastet wie ein Fluch auf zahlreichen Familien und viele von ihnen verlieren jegliche Hoffnung auf ein besseres Leben. Durch das Engagement von Elona durften schon viele Familien dieser Spirale der Hoffnungslosigkeit entfliehen und haben neuen Lebensmut erhalten. Beten Sie, dass noch viele von Blutrache betroffene Familien diese Freiheit durch Jesus Christus erfahren dürfen. Elona ist auf Weisheit im Umgang mit den Betroffenen angewiesen. Beten Sie, dass Elona vor Menschen bewahrt wird, die sie von ihrem Engagement abbringen wollen. Beten Sie, dass Gott diese Menschen verändert und dass sie erkennen, dass nicht Vergeltung frei macht, sondern Vergebung.

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Mai 2017 – Im ärmsten Land der Arabischen Halbinsel herrscht seit über zwei Jahren Krieg. Die Hungersnot ist gross und viele Menschen ringen um ihr Überleben. Weite Teile werden von Islamisten beherrscht. Die einheimische Christenheit lebt gefährlich und versammelt sich im Untergrund. Obwohl die Untergrundgemeinden im Fadenkreuz der Islamisten sind und jederzeit mit Anschlägen rechnen müssen, helfen sie ihren notleidenden Mitmenschen. Eine junge jemenitische Familienmutter meint: „Hier werden Christen verflucht und schlecht gemacht. Doch obwohl sie selbst kaum etwas haben, teilen die Christen alles mit uns.“ Beten Sie, dass die Untergrundgemeinde noch für viele desillusionierte und niedergeschlagene Menschen zum Hoffnungsanker werden kann, wie das für die Familienmutter und ihren Mann bereits geschehen ist. Sie gehören inzwischen zur Gemeinde, die trotz anhaltendem Krieg und Verfolgung weiter wächst. Die allermeisten von ihnen haben keine Schätze auf Erden. Immer mehr sammeln jedoch ihre Schätze im Himmel.

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April 2017 – Danken Sie Gott dafür, dass es in den palästinensischen Gebieten einheimische Christen gibt, die sich für marginalisierte und benachteiligte Bevölkerungsgruppen – unter ihnen sind auch Christen muslimischen Hintergrunds – einsetzen. Mittels Kinder-, Jugend- und Sozialprojekten sowie Projekten zur Arbeitsbeschaffung für Erwachsene haben Menschen aus schwierigen Verhältnissen eine Zukunft in Würde. Danken Sie Gott dafür. Die Projektmitarbeitenden, die sich tagtäglich vor Ort engagieren, sind auf Bewahrung angewiesen. Beten Sie um Weisheit im Umgang mit den lokalen Behörden und Entscheidungsträgern. Diese Arbeit ist ein Hoffnungsschimmer im seit Jahrzehnten andauernden Konflikt. Der unermüdliche Einsatz der lokalen Teams hat Zeugnischarakter und verändert Menschenleben nachhaltig. Freundschaften entstehen und Versöhnung geschieht. Danken Sie Gott dafür.

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April 2017 – Im Jahr 2014 traf der IS-Eroberungsfeldzug auch die Ninive-Ebene im Nordirak. Seit Jahrhunderten lebten dort Kurden, Christen, Muslime, Jesiden und weitere Religions- und Volksgruppen nebeneinander. Hier gab es auch vollumfänglich christliche Dörfer und Kleinstädte. Nun liegen ihre Kirchen und Häuser in Trümmern. Gesprengt, angezündet, verunstaltet durch IS-Schergen. Ihr Hass gegen die Christen ist abgrundtief. In Kirchhöfen wurden Schiessübungen veranstaltet, Kirchtürme wurden geschleift, Gebetshäuser als Bombenbaustätten missbraucht, Kreuze umgeknickt. Hunderttausende sind geflohen. Derzeit ist die Rückeroberung durch die irakische Armee im Gange. Einige Gebiete sind befreit und erste Vertriebene kehren in ihre Dörfer zurück. Sollen sie bleiben oder auswandern? Beten Sie, dass die Menschen in Ninive eine Zukunft haben. Beten Sie, dass sie die Möglichkeit erhalten, sich beim Aufbau ihrer Heimat zu beteiligen. Danke, dass Sie im Gebet hinter den lokalen Projektpartnern der HMK stehen, die sich beim Wiederaufbau der orientalischen Wiege der Christenheit engagieren.

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