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Gebet für verfolgte Christen

Dezember 2018 – Der von Saudi-Arabien seit März 2015 andauernde Bombenkrieg hat im Jemen zur derzeit weltweit grössten humanitären Katastrophe geführt. Das reichste Land bombardiert das ärmste Nachbarland, und in unseren Medien ist spärlich davon die Rede. Das kommt einem Genozid abseits der Öffentlichkeit gleich. Beten Sie dafür, dass dieser Krieg aufhört, die Waffen schweigen und Menschen Hilfe erhalten. Danken Sie Gott, dass wir als HMK trotz erschwerten Umständen Mittel und Wege haben, um insgesamt 18‘000 Notleidende im Land mit überlebenswichtigen Hilfsgütern versorgen zu können. Die Verteilung der Hilfsgüter geschieht durch die jemenitischen Untergrundgemeinden, die sich unermüdlich um ihre Mitmenschen kümmern. Beten Sie darum, dass diese Güter auch weiterhin organisiert werden können und ihren Bestimmungsort erreichen. Trotz aller Not sind wir der Überzeugung, dass unserem allmächtigen Gott nichts entgleitet. Davon sind auch unsere Glaubensgeschwister im Jemen überzeugt: Noch nie zuvor auf der gesamten Arabischen Halbinsel ist die christliche Untergrundgemeinde so schnell unter den Einheimischen gewachsen wie in diesem vom Krieg erschütterten Land Jemen.

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Dezember 2018 – In Sri Lanka wächst die Zahl der evangelischen Christen, obwohl die Abkehr vom Buddhismus (oder auch Hinduismus) einschneidende Konsequenzen haben kann und oftmals Diskriminierung oder gar Gewalt zur Folge hat. Im Jahr 2018 wurden bisher 67 Angriffe gegen Christen registriert (Stand Ende September). Hinter den Vorfällen stehen häufig Anhänger des Buddhismus die zunehmend aggressiver gegen andere Glaubensgemeinschaften vorgehen. Christen werden angefeindet, Kirchen beschädigt und Gottesdienste gestört. Bitten Sie um Ermutigung und Schutz für die Christen in Sri Lanka sowie um Weisheit für die Pastoren und Gemeindeleiter, wie sie sich bei Angriffen verhalten sollen. Beten Sie, dass auf Hass nicht Hass, sondern Vergebung folgt. Pastor Ruwan* meint: „Wir waren die Geschädigten und hatten Anrecht auf Wiedergutmachung. Doch wir haben unseren Angreifern vergeben und auf ihre Bestrafung verzichtet.“ Das ist ein starkes Zeugnis, das seine Wirkung nicht verfehlt.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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November 2018 – Danken Sie Gott für die Arbeit von Pastor David* und seinem Team. Sie stehen denjenigen in ihrer Heimat zur Seite, die Jesus Christus als ihren persönlichen Retter kennenlernen durften und deshalb aus ihrer Dorfgemeinschaft verbannt wurden. Würden die Neugläubigen ihrem Glauben an Jesus den Rücken kehren, könnten sie in ihr Dorf zurückkehren. Doch die Liebe und die Hoffnung, die sie durch Christus erfahren haben, wollen sie nicht mehr missen. Danken Sie Gott, dass Er Menschen in abgelegenen Regionen von Laos zu sich ruft und beruft. Beten Sie, dass die Verantwortlichen immer wieder nach Gottes Willen fragen, dass sie ihre Aufgaben stets gewissenhaft wahrnehmen und dass Gott sie in ihrem Dienst bestätigt. Beten Sie um Bewahrung auf all den Reisen in abgelegenen Gebieten, dass Gott ihnen den Weg bahnt und Gelingen schenkt – zu Seiner Ehre.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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November 2018 – Die Verbreitung des Islamismus im bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt schreitet voran. Zwar geniessen die Christen im Land nach wie vor viele Freiheiten, aber sie geraten auch zunehmend unter Druck. Nichtsdestotrotz fahren die lokalen Projektpartner der HMK in ihrer Heimat damit fort, ihre jungen Landsleute auszubilden (biblisch-theologisch und auch ganz praktisch) und Kindern Zukunftshoffnung zu vermitteln. Danken Sie Gott dafür, dass diese Arbeit möglich ist und stehen Sie im Gebet dafür ein, dass die Türen für dieses Engagement geöffnet bleiben. Beten Sie für die derzeit 300 Studierenden, die an einer Bibelschule der lokalen HMK-Projektpartner ihre Ausbildung absolvieren, dass sie für ihren zukünftigen Dienst in ihrer Heimat zugerüstet werden. Beten Sie für genügend und geeignete Personen, die Reich Gottes in Indonesien bauen wollen.

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Oktober 2018 – Libyen kommt seit dem Sturz des Langzeitdiktators Gaddafi im Jahr 2011 nicht zur Ruhe. Gesetzlosigkeit, islamistische Milizen und sich bekämpfende Regierungen dominieren das Land. Darunter leiden die Bevölkerung und Hunderttausende von Flüchtlingen, die unter menschenunwürdigen Zuständen festsitzen. Ermutigend ist jedoch, dass es einzelne Christen gibt, die ihren Auftrag nach wie vor in ihrem Heimatland Libyen sehen und sich trotz Lebensgefahr für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Beten Sie, dass sich die Lebensumstände im Land verbessern. Die Statistiken christlich-arabischer Sendungen belegen das Interesse am Evangelium in der libyschen Bevölkerung. Aufgrund von Zuschauerrückmeldungen wissen wir, dass es etliche Tausend Jesus-Nachfolger gibt. Beten Sie für diese Menschen, dass Gott sie stärkt, ermutigt und dass sie Salz und Licht sein können. Mögen die christlichen Mediendienste Weisheit haben, wenn sie Menschen aus Libyen aus der Distanz betreuen, besonders wenn diese sich entscheiden, Jesus Christus nachzufolgen. Beten Sie auch für die libyschen Christen im Ausland, dass sie für ihre Landsleute in Libyen zum Segen werden.

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Oktober 2018 – „Beten Sie für die verfolgten Christen!“, bittet uns Chhaya*. Sie ist lokale Projektpartnerin der HMK in Indien. Ihr Anwälte-Netzwerk leistet eine beachtliche Arbeit und setzt sich ein für indische Christen, die wegen ihres Glaubens angefeindet werden und Opfer von Gewalt werden. Wir sind dankbar, dass diese wertvolle Arbeit seit Jahren Früchte trägt und wächst. Doch Indien ist riesig und die Nachfrage gross. Beten Sie, dass diejenigen, die Hilfe nötig haben, entsprechend betreut werden können. Beten Sie, dass in einer Zeit, wo staatliche Restriktionen zunehmen, Mittel und Wege gefunden werden, damit diese wichtige Arbeit auch weiterhin möglich ist. Danken Sie Gott dafür, dass durch Chhayas unermüdlichen Einsatz schon zahlreiche Betroffene neue Zuversicht und Lebensmut erhalten haben. *Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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September 2018 – Wenn sich Muslime dazu entscheiden, Jesus Christus nachzufolgen, sind Konsequenzen vorprogrammiert. Diejenigen, die diesen Schritt wagen, tun dies nicht leichtfertig, im Gegenteil: Oftmals ist es ein längerer Entscheidungsprozess im Wissen, dass sie wohl vieles verlieren werden von dem, was ihnen wichtig ist: Arbeitsstelle, Freunde, die eigene Familie, sogar das eigene Leben. Trotzdem entscheiden sich in den arabischen Ländern immer mehr Menschen zur Christusnachfolge. Warum? Sie haben gefunden, wonach sie sich sehnten: Die unermessliche Liebe unseres Herrn und damit verbunden einen tiefen Frieden in ihrem Herzen, der alles bisher Dagewesene verblassen lässt. Beten Sie für all die Jesus-Nachfolgerinnen und -Nachfolger aus muslimischem Hintergrund, dass die Freude in ihren Herzen nicht weicht. Beten Sie, dass sie inmitten von Verfolgung die Zuversicht und die Hoffnung in Jesus Christus nicht verlieren. Mögen sie an Orten der Finsternis Zeugen sein desjenigen, dessen Kraft auch die dunkelsten Orte dieser Welt erhellt.

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September 2018 – Der König von Marokko hat in der Vergangenheit wiederholt öffentlich bekundet, dass er „der Fürst aller Gläubigen sei; der Muslime, der Juden und der Christen.“ Trotzdem kommt es hin und wieder zu örtlich isolierten Übergriffen oder Schikanen der Behörden gegen marokkanische Christen. Wegen der medialen Aufmerksamkeit geschieht dies aber immer weniger öffentlich. Beten Sie, dass Gott dem König von Marokko begegnet und dass er für die Christen im Land ein Segen ist. Danken Sie Gott, dass die marokkanischen Christen in ihrer Heimat eine Zeit der relativen Toleranz erfahren. Viele Muslime in Marokko haben Zweifel ob ihres Glaubens und sind auf der Suche nach Lebenssinn. Beten Sie dafür, dass diese Sehnsucht gestillt wird und Menschen durch das Evangelium den Halt und die Freiheit finden, nach der sie dürsten. Beten Sie, dass der Herr Seine Gemeinde in Marokko in Einheit führt und vorbereitet für Seine neuen Nachfolgerinnen und Nachfolger.

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