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Gebet für verfolgte Christen

März 2019 – Ein Erdbeben mit der Stärke 7,4 auf der Richterskala und der dadurch ausgelöste Tsunami mit drei Meter hohen Wellen hatten in Palu Stadt und Umgebung (Insel Sulawesi) eine Zerstörung zur Folge, die Sekunden zuvor noch niemand erahnte. Tausende von Menschen verloren ihre ganze Existenz. Inmitten dieser Not sind wir aber dankbar, dass die Nothilfe der indonesischen HMK-Projektpartner bereits kurz nach der Katastrophe anlaufen konnte. Einige Monate sind seit der Katastrophe vergangen, aber Normalität wird noch lange nicht einkehren. Beten Sie dafür, dass auch die langfristige Hilfe Wirkung zeigt und Menschen, die alles verloren haben, wieder eine Zukunftsperspektive erhalten. Beten Sie auch um Weisheit, Kraft und Bewahrung unserer Projektpartner vor Ort.

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März 2019 – Gott hat Eno mit seiner Familie dazu berufen, den Turkvölkern zu dienen. Der HMK-Projektleiter erlebt hautnah, wie Menschen aus verschiedenen muslimischen Volksgruppen zum Glauben an Christus finden. Er darf sie gemeinsam mit seinem Team auf einem Teil ihres Glaubensweges begleiten und sie in ihrer Jesus-Nachfolge stärken. Die sichtbare Veränderung dieser Menschenleben ist ein Zeugnis für ihr Umfeld und stimmt Eno hoffnungsvoll. Beten Sie um Führung, Bewahrung und Klarheit in diesem herausfordernden Gemeindegründungsdienst. Und danken Sie für all die schönen, ermutigenden Momente, wo Gottes Herrlichkeit für Menschen offenbar wird, die Ihn bisher nicht kannten. Mögen noch zahlreiche Turkvölker von Osteuropa bis Zentralasien die Hoffnung in Jesus finden.

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Februar 2019 – Die Umstände zahlreicher Menschen in Moldawien sind erbärmlich. Gerade im Winter rauben Kälte und Hunger den Menschen die Kraft fürs Leben. Das Evangelium ist nicht einfach eine Alternative, es ist die einzige Hoffnung! Eine Gruppe Jugendlicher aus der Schweiz war mit Oleg unterwegs, einem moldawischen Pastor. Beten Sie für ihn, seine Frau Marina und ihr Team, damit das Feuer des Evangeliums und die Liebe zu ihren Mitmenschen anhalten. Sie leben in herausfordernden Umständen und es ist nicht selbstverständlich, dass sie ihrer Heimat treu bleiben. Danken Sie für die Weihnachtspäckli, die wohlbehalten angekommen sind. Beten Sie, dass Menschen die Grosszügigkeit und das Angebot der Annahme von Jesus Christus nicht ausschlagen können, weil sie Ihn als ihren Tröster und Erlöser erkennen.

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Februar 2019 – Die Ausbreitung des islamischen Extremismus bedeutet für somalische Nichtmuslime einen Spiessroutenlauf um Leben und Tod. Beten Sie, dass diese Umstände die Menschen nicht zermürben, sondern dass sie Hoffnung finden in der Frohen Botschaft von Jesus Christus. Beten Sie dafür, dass somalische Christen friedlich Seite an Seite mit ihren muslimischen Landsleuten leben können, ohne dass eine Gruppe die andere behelligt. Danken Sie Gott dafür, dass Er zu Seinen Nachfolgern in Somalia steht. Möge sich ihre Situation zum Besseren wenden. Wir beten dafür, dass die gegenwärtige Regierung Somalias Religionsfreiheit gewährt und somalische Christen schützt. Beten Sie auch um Ausdauer und Motivation für die somalischen Christen in der Diaspora, die die Verbreitung der errettenden Botschaft von Christus unter den somalischen Muslimen leiten. Auch sie leben unter ständiger Bedrohung.

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Januar 2019 – In einigen Provinzen finden gegenwärtig die schlimmsten Angriffe gegen Christen seit der Kulturrevolution (1966 bis 1976) statt. In der Provinz Henan wurden Tausende von Versammlungslokalen geschlossen und mehr als 7‘000 Kreuze auf und an Kirchen gewaltsam zerstört. Leiter verschiedener christlicher Denominationen forderten in einer gemeinsamen Erklärung an die Regierung die Einhaltung der Rechte für Christen und Gemeinden gemäss der chinesischen Verfassung. Beten Sie, dass die Christen neue, sichere Versammlungsorte finden und der massive Druck sie nicht schwächt, sondern stärkt. Die Einschränkung der Religionsfreiheit bekommen auch Kinder zu spüren. Schüler an Staatsschulen werden genötigt, ihren Glauben zu verleugnen. Lehrpersonen zwingen sie, schriftlich zu bestätigen, dass sie keiner Religion angehören. Der Druck auf diese Kinder, ihre Zugehörigkeit zu Jesus zu verneinen, ist gross. Die Christen in China brauchen unsere Gebete. Möge Gottes Gegenwart sie wachsam und stark machen.

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Januar 2019 – Albanien ist eines der ärmsten Länder Europas. Die jahrzehntelange kommunistische Herrschaft hat tiefe Spuren bei Land und Leuten hinterlassen, die bis heute augenscheinlich sind. Trotz herausfordernden Lebensumständen engagieren sich albanische Christen mit grossem Eifer für ihre mittellosen Landsleute und stehen ihnen zur Seite. Danken Sie Gott dafür und beten Sie für die Kinder, die durch die Arbeit der HMK in Albanien geschult, betreut und ermutigt werden. Dies verbessert die Voraussetzungen bedeutend, dass sie zu verantwortungsvollen Menschen heranwachsen und ihr Land positiv prägen können. Beten Sie dafür, dass das Engagement der albanischen HMK-Projektpartner und damit verbunden die Liebe von Jesus Christus weitere Kreise ziehen.

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Dezember 2018 – Der von Saudi-Arabien seit März 2015 andauernde Bombenkrieg hat im Jemen zur derzeit weltweit grössten humanitären Katastrophe geführt. Das reichste Land bombardiert das ärmste Nachbarland, und in unseren Medien ist spärlich davon die Rede. Das kommt einem Genozid abseits der Öffentlichkeit gleich. Beten Sie dafür, dass dieser Krieg aufhört, die Waffen schweigen und Menschen Hilfe erhalten. Danken Sie Gott, dass wir als HMK trotz erschwerten Umständen Mittel und Wege haben, um insgesamt 18‘000 Notleidende im Land mit überlebenswichtigen Hilfsgütern versorgen zu können. Die Verteilung der Hilfsgüter geschieht durch die jemenitischen Untergrundgemeinden, die sich unermüdlich um ihre Mitmenschen kümmern. Beten Sie darum, dass diese Güter auch weiterhin organisiert werden können und ihren Bestimmungsort erreichen. Trotz aller Not sind wir der Überzeugung, dass unserem allmächtigen Gott nichts entgleitet. Davon sind auch unsere Glaubensgeschwister im Jemen überzeugt: Noch nie zuvor auf der gesamten Arabischen Halbinsel ist die christliche Untergrundgemeinde so schnell unter den Einheimischen gewachsen wie in diesem vom Krieg erschütterten Land Jemen.

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Dezember 2018 – In Sri Lanka wächst die Zahl der evangelischen Christen, obwohl die Abkehr vom Buddhismus (oder auch Hinduismus) einschneidende Konsequenzen haben kann und oftmals Diskriminierung oder gar Gewalt zur Folge hat. Im Jahr 2018 wurden bisher 67 Angriffe gegen Christen registriert (Stand Ende September). Hinter den Vorfällen stehen häufig Anhänger des Buddhismus die zunehmend aggressiver gegen andere Glaubensgemeinschaften vorgehen. Christen werden angefeindet, Kirchen beschädigt und Gottesdienste gestört. Bitten Sie um Ermutigung und Schutz für die Christen in Sri Lanka sowie um Weisheit für die Pastoren und Gemeindeleiter, wie sie sich bei Angriffen verhalten sollen. Beten Sie, dass auf Hass nicht Hass, sondern Vergebung folgt. Pastor Ruwan* meint: „Wir waren die Geschädigten und hatten Anrecht auf Wiedergutmachung. Doch wir haben unseren Angreifern vergeben und auf ihre Bestrafung verzichtet.“ Das ist ein starkes Zeugnis, das seine Wirkung nicht verfehlt.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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