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Gebet für verfolgte Christen

September 2017 – In der grössten Demokratie der Welt sehen sich die religiösen Minderheiten zusehends mit einem Klima von Gewalt und Hass konfrontiert. Grund dafür ist unter anderem die nationalistische und hinduistische Politik, die von der seit 2014 regierenden Partei „Bharatiya Janata Party“ (BJP) betrieben wird. Die Entwicklung hinsichtlich Religionsfreiheit ist in Indien äusserst besorgniserregend. Pastoren werden attackiert, Gottesdienstorte verwüstet, Frauen vergewaltigt. Die indische Projektpartnerin Tehmina Arora ist Anwältin und setzt sich in ihrer Heimat für Christen ein, die wegen ihres Glaubens viel Leid erfahren haben. Mittels Rechtshilfe erhalten Opfer juristische Unterstützung. Beten Sie, dass die Betroffenen neuen Lebensmut erhalten und dass Gott ihnen inmitten ihrer Leiden begegnet und sie stärkt. Beten Sie um Weisheit und Achtsamkeit für all diejenigen, die in Indien für unsere verfolgten Glaubensgeschwister Partei ergreifen. Sie setzen sich mit ihrem Engagement Risiken aus, die immer wieder neues Gottvertrauen erfordern.

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September 2017 – „Bitte beten Sie nicht um ‚Nebensächliches‘ wie das Aufhören unserer Leiden, sondern darum, dass unsere Landsleute sich weiter dem Evangelium öffnen und Jesus als ihren Retter annehmen.“ Vielleich fällt es uns schwer, dieses Gebetsanliegen einordnen zu können. Doch das ist das Anliegen unserer Glaubensgeschwister im Iran. Unter ihnen sind zahlreiche ehemalige Muslime, die sich entschieden haben, Jesus Christus nachzufolgen. Sie sind „Abgefallene des Islams“ und befinden sich in Lebensgefahr. Dieses Risiko nehmen sie auf sich – Hunderttausende nennen sich Jesus-Nachfolger. Danken Sie Gott, dass Er Sein Reich im Iran baut! Beten Sie um Standhaftigkeit für alle, die Jesus als ihren persönlichen Erlöser angenommen haben. Viele wurden deshalb von ihren Familien bedroht und verstossen, einige befinden sich im Gefängnis. Beten Sie um Kraft und Gottvertrauen für Pastor Victor Bet Tamraz und seine beiden Freunde Amin Afshar Naderi und Hadi Asgari, die Anfang Juli 2017 zu 10 bzw. 15 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. Beten Sie, dass die drei Männer und auch der Sohn und die Frau von Victor Bet Tamraz, die ebenfalls angeklagt sind, freigesprochen werden. Beten Sie um Zuversicht für die iranischen Christen und dass sie Jesus in Momenten des Zweifels und der Anfechtung als ihren Herrn und Tröster erfahren.

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August 2017 – Auf Kuba findet das grösste Gemeindewachstum in der Geschichte des kommunistischen Inselstaates statt. Selbst die Behörden gehen inzwischen von über 10 Prozent bibeltreuer Christen aus. Doch jegliche Kritik am Regime und am Kommunismus wird vom Staat als „konterrevolutionäre Propaganda“ ausgelegt und schwer bestraft.. Die Behörden sind darum bemüht, alle Gruppen, die in ihren Augen eine Gefahr für das herrschende System darstellen, in Schach zu halten. Sei es durch Bespitzelung, willkürliche Sanktionen wie Zwangsschliessungen von Kirchen oder Gewalt. Davon sind auch die kubanischen Christen betroffen. Hinzu kommt, dass ein grosser Teil der kubanischen Bevölkerung in äusserst armen Verhältnissen lebt und das Leben auch in materieller Hinsicht eine grosse Herausforderung darstellt. Beten Sie um Weisheit für die kubanischen Christen, dass sie erkennen, wie sie ihren Mitmenschen zur Ehre Gottes dienen können. Beten Sie, dass sie standhaft bleiben in ihrem Glauben an Jesus, dass sie Ihm nachfolgen und dass für immer mehr Menschen das Motto lautet: Cuba para Cristo – Kuba für Christus.

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August 2017 – Die wirtschaftliche Not in der Ukraine ist gross und mit dem Krieg im Osten des Landes haben sich die täglichen Herausforderungen vieler Menschen noch verschlimmert. Genug Essen zu haben ist nicht selbstverständlich und viele Menschen müssen mit weniger als 100 Franken (90 Euro) im Monat auskommen. Alkohol- und Drogenmissbrauch ist ein riesiges gesellschaftliches Problem im Land, Ehen gehen kaputt, zahlreiche Kinder wachsen in Waisenheimen auf. Diese Not hat Maksym und seine Freunde dazu veranlasst, den Dienst SOS Ministry ins Leben zu rufen, um Waisenkindern eine Perspektive zu ermöglichen. Danken Sie Gott, dass dieser Dienst seit zehn Jahren existiert und dass er auch den Krieg in der Ostukraine überlebte. Der grösste Teil des Teams besteht selbst aus ehemaligen Waisenkindern, die von SOS Ministry Hilfe erfahren haben. Beten Sie, dass diese wertvolle Arbeit trotz der unsicheren Zeiten weitergeführt werden kann. Schon zahlreiche Jugendliche durften dadurch Hoffnung schöpfen und die Liebe von Jesus Christus erfahren.

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Juli 2017 – Thailand ist eine berühmte Tourismusdestination und gleichzeitig eine Drehscheibe des Drogen- und Menschenhandels. Die Grossmutter der 16-jährigen Kae sitzt seit zehn Jahren wegen Drogendelikten im Gefängnis. Kae selbst ist dankbar, dass sie das Avoda-Zentrum besuchen darf. Danken Sie Gott dafür, dass das Avoda-Zentrum existiert und dadurch rund 50 Kinder eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive haben. Beten Sie dafür, dass das Avoda-Team bei all seinem Engagement den Segen Gottes erfährt. Stehen Sie im Gebet dafür ein, dass die Verantwortlichen des christlich geführten Zentrums mit ihrer Lebensweise einen positiven und nachhaltigen Einfluss auf die Kinder haben dürfen. Möge Gott auch im buddhistisch und animistisch geprägten Thailand verherrlicht werden.

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Juli 2017 – In Teilen Zentralasiens sind christliche Gemeinden den Behörden ein Dorn im Auge. Sie werden von Gesetzes wegen diskriminiert und können sich nicht in Freiheit versammeln. Beten Sie darum, dass die Gesetzgebungen wieder christenfreundlicher ausgestaltet werden und dass die Behörden Wohlwollen walten lassen. Beten Sie, dass der Gemeindeleiter Sumor* die Hepatitis überwindet, mit der er sich bei einem zahnärztlichen Eingriff infizierte. Er ist geschwächt und bittet um Ihre Gebete. Beten Sie, dass Gott ihn gesundheitlich wieder vollständig herstellt. Für die Christen, die ihren Glauben im Geheimen leben, ist die Situation teilweise zermürbend. Beten Sie, dass die Betroffenen trotz allem Druck nicht nachlassen und dem Evangelium treu bleiben. Die hohe Arbeitslosigkeit, die kleinen Gehälter und die damit verbundenen äusserst schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse bringen viele Menschen an den Rand der Verzweiflung. Bitten Sie Gott, dass die Menschen nicht in den islamischen Radikalismus abgleiten, sondern Hoffnung in Christus finden.
*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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Mai 2017 – Elona, eine albanische Projektpartnerin der HMK, setzt sich in ihrer Heimat für Menschen ein, die Opfer von Blutrache geworden sind. Bei der Blutrache handelt es sich um Selbstjustiz, wo Tötungen durch Tötungen gerächt werden, um die vermeintlich verloren gegangene Familien-

ehre wiederherzustellen. Die Blutrache lastet wie ein Fluch auf zahlreichen Familien und viele von ihnen verlieren jegliche Hoffnung auf ein besseres Leben. Durch das Engagement von Elona durften schon viele Familien dieser Spirale der Hoffnungslosigkeit entfliehen und haben neuen Lebensmut erhalten. Beten Sie, dass noch viele von Blutrache betroffene Familien diese Freiheit durch Jesus Christus erfahren dürfen. Elona ist auf Weisheit im Umgang mit den Betroffenen angewiesen. Beten Sie, dass Elona vor Menschen bewahrt wird, die sie von ihrem Engagement abbringen wollen. Beten Sie, dass Gott diese Menschen verändert und dass sie erkennen, dass nicht Vergeltung frei macht, sondern Vergebung.

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Mai 2017 – Im ärmsten Land der Arabischen Halbinsel herrscht seit über zwei Jahren Krieg. Die Hungersnot ist gross und viele Menschen ringen um ihr Überleben. Weite Teile werden von Islamisten beherrscht. Die einheimische Christenheit lebt gefährlich und versammelt sich im Untergrund. Obwohl die Untergrundgemeinden im Fadenkreuz der Islamisten sind und jederzeit mit Anschlägen rechnen müssen, helfen sie ihren notleidenden Mitmenschen. Eine junge jemenitische Familienmutter meint: „Hier werden Christen verflucht und schlecht gemacht. Doch obwohl sie selbst kaum etwas haben, teilen die Christen alles mit uns.“ Beten Sie, dass die Untergrundgemeinde noch für viele desillusionierte und niedergeschlagene Menschen zum Hoffnungsanker werden kann, wie das für die Familienmutter und ihren Mann bereits geschehen ist. Sie gehören inzwischen zur Gemeinde, die trotz anhaltendem Krieg und Verfolgung weiter wächst. Die allermeisten von ihnen haben keine Schätze auf Erden. Immer mehr sammeln jedoch ihre Schätze im Himmel.

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