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Gebet für verfolgte Christen

Oktober 2018 – Libyen kommt seit dem Sturz des Langzeitdiktators Gaddafi im Jahr 2011 nicht zur Ruhe. Gesetzlosigkeit, islamistische Milizen und sich bekämpfende Regierungen dominieren das Land. Darunter leiden die Bevölkerung und Hunderttausende von Flüchtlingen, die unter menschenunwürdigen Zuständen festsitzen. Ermutigend ist jedoch, dass es einzelne Christen gibt, die ihren Auftrag nach wie vor in ihrem Heimatland Libyen sehen und sich trotz Lebensgefahr für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzen. Beten Sie, dass sich die Lebensumstände im Land verbessern. Die Statistiken christlich-arabischer Sendungen belegen das Interesse am Evangelium in der libyschen Bevölkerung. Aufgrund von Zuschauerrückmeldungen wissen wir, dass es etliche Tausend Jesus-Nachfolger gibt. Beten Sie für diese Menschen, dass Gott sie stärkt, ermutigt und dass sie Salz und Licht sein können. Mögen die christlichen Mediendienste Weisheit haben, wenn sie Menschen aus Libyen aus der Distanz betreuen, besonders wenn diese sich entscheiden, Jesus Christus nachzufolgen. Beten Sie auch für die libyschen Christen im Ausland, dass sie für ihre Landsleute in Libyen zum Segen werden.

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Oktober 2018 – „Beten Sie für die verfolgten Christen!“, bittet uns Chhaya*. Sie ist lokale Projektpartnerin der HMK in Indien. Ihr Anwälte-Netzwerk leistet eine beachtliche Arbeit und setzt sich ein für indische Christen, die wegen ihres Glaubens angefeindet werden und Opfer von Gewalt werden. Wir sind dankbar, dass diese wertvolle Arbeit seit Jahren Früchte trägt und wächst. Doch Indien ist riesig und die Nachfrage gross. Beten Sie, dass diejenigen, die Hilfe nötig haben, entsprechend betreut werden können. Beten Sie, dass in einer Zeit, wo staatliche Restriktionen zunehmen, Mittel und Wege gefunden werden, damit diese wichtige Arbeit auch weiterhin möglich ist. Danken Sie Gott dafür, dass durch Chhayas unermüdlichen Einsatz schon zahlreiche Betroffene neue Zuversicht und Lebensmut erhalten haben. *Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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September 2018 – Wenn sich Muslime dazu entscheiden, Jesus Christus nachzufolgen, sind Konsequenzen vorprogrammiert. Diejenigen, die diesen Schritt wagen, tun dies nicht leichtfertig, im Gegenteil: Oftmals ist es ein längerer Entscheidungsprozess im Wissen, dass sie wohl vieles verlieren werden von dem, was ihnen wichtig ist: Arbeitsstelle, Freunde, die eigene Familie, sogar das eigene Leben. Trotzdem entscheiden sich in den arabischen Ländern immer mehr Menschen zur Christusnachfolge. Warum? Sie haben gefunden, wonach sie sich sehnten: Die unermessliche Liebe unseres Herrn und damit verbunden einen tiefen Frieden in ihrem Herzen, der alles bisher Dagewesene verblassen lässt. Beten Sie für all die Jesus-Nachfolgerinnen und -Nachfolger aus muslimischem Hintergrund, dass die Freude in ihren Herzen nicht weicht. Beten Sie, dass sie inmitten von Verfolgung die Zuversicht und die Hoffnung in Jesus Christus nicht verlieren. Mögen sie an Orten der Finsternis Zeugen sein desjenigen, dessen Kraft auch die dunkelsten Orte dieser Welt erhellt.

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September 2018 – Der König von Marokko hat in der Vergangenheit wiederholt öffentlich bekundet, dass er „der Fürst aller Gläubigen sei; der Muslime, der Juden und der Christen.“ Trotzdem kommt es hin und wieder zu örtlich isolierten Übergriffen oder Schikanen der Behörden gegen marokkanische Christen. Wegen der medialen Aufmerksamkeit geschieht dies aber immer weniger öffentlich. Beten Sie, dass Gott dem König von Marokko begegnet und dass er für die Christen im Land ein Segen ist. Danken Sie Gott, dass die marokkanischen Christen in ihrer Heimat eine Zeit der relativen Toleranz erfahren. Viele Muslime in Marokko haben Zweifel ob ihres Glaubens und sind auf der Suche nach Lebenssinn. Beten Sie dafür, dass diese Sehnsucht gestillt wird und Menschen durch das Evangelium den Halt und die Freiheit finden, nach der sie dürsten. Beten Sie, dass der Herr Seine Gemeinde in Marokko in Einheit führt und vorbereitet für Seine neuen Nachfolgerinnen und Nachfolger.

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August 2018 – Immer wieder kommt es vor, dass pakistanische Christen in ihrer Heimat der Gotteslästerung bezichtigt werden. Das geltende Blasphemie Gesetz (Blasphemie = Gotteslästerung) sieht lebenslange Haft (für die Schändung des Korans) oder die Todesstrafe (für die Beleidigung des Namens Mohammeds) vor. Das Gesetz bietet eine Steilvorlage, um Christen in Misskredit zu bringen und ihre Existenz zu zerstören. Nicht selten greifen ihre muslimischen Mitmenschen zur Selbstjustiz, wie dies beim 17-jährigen Sharoon Masih der Fall war. Er wurde von seinem Klassenkameraden totgeprügelt. Beten Sie um Kraft und Durchhaltevermögen für all die Betroffenen, die in einer Atmosphäre der Angst und des Misstrauens leben. Möge Jesus Christus mit Seiner Gegenwart angsterfüllten Menschen neuen Mut spenden. Möge Er den Tätern die Augen öffnen, damit sie Busse tun und umkehren. Mögen sie Christus als denjenigen erkennen, der Er ist: Der Weg, die Wahrheit und das Leben.

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August 2018 – Kinder und Jugendliche wachsen in einer Region dieser Welt auf, deren Atmosphäre geprägt ist von Misstrauen, Hass und Perspektivenlosigkeit. Und genau an diesem scheinbar hoffnungslosen Ort gibt es eine Pflanze der Hoffnung: Es ist die Arbeit des früheren Arafat-Gefährten und Scharfschützen Tass Saada und seines Mitarbeiters Salim. Danken Sie Gott, dass Kinder inmitten eines konfliktgeladenen Umfelds die Möglichkeit haben, einen Kindergarten zu besuchen, in dem sie liebevoll betreut werden. Danken Sie Gott, dass Jugendliche aus sozialen Brennpunkt-Familien Zugang haben zu Spiel- und Sportangeboten und ein friedvolles, versöhnungsbereites Miteinander einüben können. Beten Sie, dass Gott wirkt und durch diese Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit in Jericho und Jerusalem auch zukünftig Menschenleben verändert werden. Beten Sie, dass durch diese Versöhnungsarbeit im Konfliktherd Nahost Menschen einander vergeben und selbst Vergebung finden.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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Juli 2018 – Beten wir für den zum Staatschef gewählten Miguel Diaz-Canel. Obwohl keine grossen Verbesserungen durch ihn zu erwarten sind, bitten wir Gott, dass der Druck auf die Christen abnimmt. Beten Sie auch für die vielen Hauskirchen, dass sie die benötigte Bewilligung durch die Behörden erhalten, um Gottesdienste feiern zu können. Und beten Sie, dass der anhaltende Hunger des kubanischen Volkes nach dem Evangelium gestillt werden kann. Machen wir uns im Gebet eins mit dem Herzensanliegen unserer kubanischen Glaubensgeschwister: Cuba para Cristo – Kuba für Christus! Möge Kuba für Christus gewonnen werden.

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Juli 2018 – Der Jemen war einst christlich geprägt. Heute herrscht im ärmsten Land der Arabischen Halbinsel ein sehr konservativer Islam vor. Doch inmitten von Krieg und Verfolgung nimmt die Zahl der Christen laufend zu. Es sind ehemalige Muslime, die ihre Hoffnung auf Jesus Christus

setzen. Danken Sie Gott dafür, dass es uns als HMK über unsere jemenitischen Projektpartner im Land möglich ist, Notleidende mit lebensnotwendiger Hilfe zu versorgen. Ein Vater von sechs Kindern in Taiz sagt: „In unserer zerbombten Stadt gibt es kein Wasser mehr. Täglich müssen wir in langer Schlange auf Wassertanklaster warten und trotzdem gehen viele leer aus. Nun bekam ich aber für meine Familie eine Regenwasser-Sammelanlage mit Trinkwasserfilter. Ich bin so froh, dass wir jetzt täglich sauberes Wasser zum Trinken haben. Danke, dass ihr uns nicht vergessen habt.“ Beten Sie dafür, dass dieses lebensrettende Engagement weitergeht und Gott dabei offenbar wird.

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