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Gebet für verfolgte Christen

Januar 2018 – 1979 erfuhr der Iran seine „schiitische Erweckungsbewegung“. Doch was die islamischen „Heilsbotschaften“ angeht, sind 40 Jahre später weite Teile der iranischen Bevölkerung desillusioniert. Immer mehr Menschen wenden sich vom Islam ab und finden Hoffnung in Jesus Christus. Hunderttausende ehemals schiitische Muslime folgen Ihm nach. Der Staatsapparat ist beunruhigt und geht mit allen möglichen Mitteln gegen die aus seiner Sicht „Abgefallenen“ vor. Beten Sie, dass Gott den Betroffenen beisteht und ihnen offenbart, wie sie sich verhalten sollen. Insbesondere Pastoren und Gemeindeleiter haben einen schweren Stand. Beten Sie, dass sie nicht resignieren und nicht auswandern, sondern dass sie im Land bleiben und dass sie ihren unter Druck lebenden Glaubensgeschwistern beistehen. Beten Sie, dass Iraner wie Daniel Shayesteh, die im Ausland leben, ihren Teil dazu beitragen können, damit im „Islamischen Gottesstaat“ Gottes Reich gebaut wird. Lob und Ehre sei unserem allmächtigen Gott, dem nichts entgeht und der über allem steht.

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Januar 2018 – Seit vielen Jahren lebt die lokale HMK-Projektpartnerin Deborah* unter einer muslimischen Volksgruppe in Nordafrika. Die humanitäre und politische Situation vor Ort ist schwierig. Beten Sie, dass sich die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessern. Wir sind dankbar, dass Deborah seit langer Zeit vor Ort sein kann, den Menschen dient und Jesus Christus bezeugt. Beten Sie, dass ihr Gott dabei die richtigen Worte, die nötige Kreativität und innovative Ideen schenkt. Sie braucht viel Weisheit, dass sie als Christin in diesem stark muslimischen Umfeld gerade auch in brenzligen Situationen richtig reagiert. Die kaum vorhandene Privatsphäre ist für die wenigen Christen aus muslimischem Hintergrund eine enorme Herausforderung. Die soziale Kontrolle ist gross; jeder ist interessiert an jedem und an allem. Beten Sie für diese Jesus-Nachfolger, dass sie die Würde und den Wert, den sie in Christus haben, erkennen und Ihm mutig und unerschrocken nachfolgen. Danken Sie Gott, dass durch diese Arbeit und durch Deborahs Lebenszeugnis viele Menschen Zugang haben zu dem, auf den es ankommt: Jesus Christus.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert.

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Dezember 2017 – In Mauretanien, wo offiziell 100 Prozent der Bevölkerung muslimisch sind, gibt es nur wenige Christen, und diejenigen, die es gibt, werden stark verfolgt. Das westafrikanische Land fungiert unter den am wenigsten durch das Evangelium erreichten Nationen weltweit. Es ist ein Gebetsanliegen der einheimischen Christen im Land, dass sie Mittel und Wege finden, um ihren Glauben an Jesus zu leben und zu bezeugen. Beten Sie um Schutz für Leib und Leben dieser Jesus-Nachfolger. Stehen Sie im Gebet auch dafür ein, dass Behördenvertreter und Islamisten ihr unrechtes Handeln erkennen, Gnade walten lassen sowie Freiheit und Versöhnung erfahren dürfen. Gott kann die Christen in Mauretanien dazu gebrauchen, damit sie in Wort und Tat ein Vorbild sind und so ihre Gesellschaft positiv beeinflussen können. Wir danken Gott für die grosse geistliche Offenheit insbesondere unter der jungen Generation im Land. Mögen sie den Weg, die Wahrheit und das Leben finden.

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Dezember 2017 – Schon bald werden tausende von Päckli, die auch dieses Jahr bei der Aktion Weihnachtspäckli gesammelt wurden, in den ärmsten Regionen Osteuropas verteilt. Diese Weihnachtspäckli sind für die Bedürftigen in den Zielländern nicht nur eine grosse materielle Hilfe, sondern haben auch einen hohen symbolischen Wert: Die Empfängerinnen und Empfänger merken, dass Menschen in Westeuropa an sie denken. Gerade in der Weihnachtszeit ist das für die Menschen eine riesige Ermutigung. Diese Aktion ist nur möglich dank den zahlreichen Päcklimacherinnen und Päcklimachern sowie all denjenigen, die sich beim Transport und beim Verteilen vor Ort mit viel Herzblut engagieren. Beten Sie, dass die Päckli auch bei der diesjährigen Aktion wohlbehütet ihr Ziel erreichen. Beten Sie, dass Menschen berührt werden und sie durch dieses Zeichen der praktischen Nächstenliebe die Liebe Gottes persönlich erfahren.

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November 2017 – „Al-Hamdulillah – Gott sei Dank! Eure Essenspakete und Medizin machen uns Hoffnung, inmitten so viel menschlicher Hölle und Leid“, sagt uns ein Dorfältester im Jemen. Sein Dorf wurde von Krieg und Cholera heimgesucht. „Ich habe meine Frau und mein jüngstes Kind verloren.“ Seit März 2015 wird das Armenhaus der Arabischen Halbinsel erbarmungslos von Saudi-Arabien bombardiert. Zivile Wohngebiete, Schulen und Krankenhäuser werden brutal zerstört. Nun wütet auch noch eine Cholera-Epidemie. Beten Sie für ein Ende von Krieg, Gewalt, Terror und um effektive Hilfe für die Millionen Menschen, die vom Hungertod und der Cholera bedroht sind. Doch inmitten aller Not wächst die einheimische Untergrundkirche in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Beten Sie, dass die einheimischen Christen die Hoffnung nicht verlieren. Beten Sie, dass sie im Land bleiben, sich positiv einbringen, Versöhnung und Zukunft bauen können. Unsere Glaubensgeschwister im Jemen werden von ihren Landsleuten verfolgt, kümmern sich aber trotzdem mit handfester Hilfe um ihre Mitmenschen. Danken Sie, dass diese Hilfe für 18‘000 Menschen möglich ist und Gott Seine Liebe inmitten allem Leid offenbart.

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November 2017 – Ägypten wird weiter von Terrorattacken heimgesucht, die Sicherheitskräfte reagieren mit zunehmender Repression. Dabei wächst die Behördenwillkür, die durch islamistische Beamte auch gegen Christen aus islamischem Hintergrund angewendet wird. Das bevölkerungsreichste arabische Land (97 Millionen Einwohner) hat zudem zu kämpfen mit einer enormen Teuerung, einem starken Bevölkerungswachstum und damit, dass die Weltgemeinschaft weitgehend wegschaut und sich auf andere Brandherde fokussiert. Unsere Projektpartner im Land befürchten eine zunehmende Eskalation, gerade auch hinsichtlich der Präsidentschaftswahlen im Juni 2018. Beten Sie für die willkürlich inhaftierten und misshandelten Christen, dass sie die Kraft unseres allmächtigen Herrn konkret erfahren. Beten Sie um Weisheit, Bewahrung und Segen bei der Rechtshilfe des Anwälte-Teams. Danken Sie Gott, dass es ägyptische Anwälte gibt, die bereit sind, diese heikle Arbeit zu leisten, im Wissen, dass sie damit ein hohes Risiko eingehen.

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Oktober 2017 – Den Christen auf Sansibar kostet die Jesus-Nachfolge in ihrer muslimisch geprägten Heimat viel, manchmal sogar die eigene Familie. Der Arbeitseinsatz einer Gruppe aus der Schweiz war für sie eine grosse Hilfe und Ermutigung. Danken Sie Gott, dass dieser Einsatz (Mithilfe beim Bau einer Bibelschule) im Juli 2017 erfolgreich durchgeführt werden konnte. Das verantwortliche Ehepaar sagt: „Wir verstanden uns mit den Einheimischen von Anfang an sehr gut. Alle Vorhaben und Arbeiten klappten und wir wurden rundum bewahrt. Da können wir nur staunen, wie gut Gott ist und Gelingen schenkt!“ Beten Sie, dass ein Teilbetrieb der Bibelschule (die erste auf Sansibar) wie vorgesehen im Januar 2018 gestartet werden kann und die weiteren Bauarbeiten planmäs-sig verlaufen. Beten Sie um Schutz für die einheimischen Christen. Beten Sie, dass durch die Bibelschule viele Pastoren zugerüstet werden, dass Menschen von Jesus Christus erfahren und neue Gemeinden entstehen.

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Oktober 2017 – Danken Sie Gott für das Gemeindewachstum in Laos. Obwohl viele Christen im kommunistisch regierten Staat unter Druck sind, geben sie ihren Glauben nicht auf, sondern setzen ihre Hoffnung auf Christus. Beten Sie dafür, dass die Betroffenen durch die einheimischen Partnernetzwerke der HMK ermutigt werden. Beten Sie, dass die Schwachen gestärkt und die Kranken gesund werden. Beten Sie um Mut, Besonnenheit und Beharrlichkeit für diejenigen Pastoren und christlichen Leiter, die besonderer staatlicher Willkür und Überwachung ausgesetzt sind. Gott schenke, dass die Aus- und Weiterbildung von Pastoren – oftmals einfache Reisbauern – ohne Zwischenfälle durchgeführt werden können und dass die nötige Literatur dafür vorhanden ist. Stehen wir gemeinsam im Gebet für unsere Glaubensgeschwister in Laos ein, die von Staates wegen drangsaliert und von ihrer Dorfgemeinschaft ausgeschlossen werden. Preisen wir unseren Herrn, dass er in Laos Sein Reich mit den einheimischen Gemeinden baut.

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