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Gebetsanliegen

Mai 2020 – Kambodscha ist eine zunehmend beliebte Reisedestination. Es ist aber nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt, und die grassierende Korruption hindert die Entwicklung des Landes. Die Projektpartner der HMK haben ein Herz für ihre Mitmenschen und engagieren sich in ihrer Heimat für diejenigen, die einen schweren Stand haben. Beten Sie für Charia und ihren Ehemann Thearith, die in der Hauptstadt Phnom Penh ein Zentrum für Slumkinder führen, dass sie trotz bürokratischen Hürden ihren Dienst wirkungsvoll tun können. Beten Sie auch für Bunnara, der ebenfalls in Phnom Penh ein Studentenwohnheim verantwortet, damit junge Erwachsene während ihres Studiums ein Zuhause haben. Danken Sie Gott, dass Menschen bereit sind, sich in ihrer buddhistisch geprägten Heimat für Sein Reich zu investieren.

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Mai 2020 – Es ist eine Herausforderung für die Christen, in ihrer stark muslimisch geprägten Heimat als bekennende Jesusnachfolger tätig zu sein. Es braucht in dieser unberechenbaren Weltregion eine gehörige Portion Mut und Gottvertrauen im Umgang mit kritisch eingestellten Institutionen, und dennoch dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott lenkt und Gunst schenkt. Das durften unsere lokalen Partner beim genannten Inspektionsbesuch erfahren. Beten Sie, dass dieser Besuch der Anfang einer Segensspur ist, wodurch auch Behördenvertreter die wertvolle Arbeit einheimischer Christen und Christinnen wahr-nehmen und wertschätzen lernen. Möge das Wohlwollen der Behörden fortwährend sein und dazu bei-tragen, dass die Kinder-, Jugend-, und Sozialarbeit ein Anker der Hoffnung für die junge Generation ist.

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April 2020 – Der Krieg im Jemen tobt seit fünf Jahren. Über 24 Millionen Menschen hungern (82 Prozent der Bevölkerung). Eine Cholera-Epidemie in noch nie dagewesenem Ausmass bedroht insbesondere die Schwächsten der Gesellschaft. Alle zehn Minuten stirbt ein Kind. Beten Sie, dass dieser Krieg endet und Frieden im Land einkehrt. Der Zugang ins Land mit Hilfslieferungen ist eine grosse Herausforderung. Beten Sie, dass wir die Notleidenden weiterhin mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgen können. Im Jemen geht es um Leben oder Tod. Das ist auch unseren Projektmitarbeitenden vor Ort bewusst. Sie gehen das Sicherheitsrisiko bewusst ein, weil sie wissen, dass sie einen entscheidenden Unterschied im Leben dieser Menschen bewirken. Mit Gottes Hilfe. Mit Ihrer Unterstützung. Auch im Gebet.

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April 2020 – Dorfchef Pak Mardianto vom Dorf Omu: „Sie haben meinen Leuten in einer schwierigen Zeit geholfen, als sie kein sauberes Wasser und keine richtigen Toiletten und Duschen mehr hatten. Sie mussten viel Leid erdulden, aber jetzt haben sie durch Ihre Hilfe gute Toiletten und sauberes Trinkwasser.“ Als im Herbst 2018 ein Erdbeben und Tsunami grosses Leid in Palu anrichteten, war der Schock und die Verzweiflung der Betroffenen gross. Ein Jahr danach danken die Einwohner dreier Dörfer den indonesischen Projektpartnern der HMK für die Not- und Wiederaufbauhilfe. Danken auch wir Gott dafür, dass unsere Katastrophenhilfe planmässig durchgeführt und abgeschlossen werden konnte. Die Hilfe geht über die neue Infrastruktur hinaus: Menschen haben neue Hoffnung und Zuversicht. Beten wir, dass die geleistete Hilfe noch lange ein Segen für die lokale Bevölkerung ist.

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März 2020 – Seit fünf Jahren bombardiert Saudi-Arabien den Jemen. Laut Unicef sind 93 Prozent der Bombenopfer Zivilisten. Der Nahost-Projektleiter der HMK koordiniert die Hilfeleistungen mit den lokalen Projektpartnern. Insbesondere schwache Menschen wie Kinder, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen sind auf überlebensnotwendige Hilfe angewiesen. Beten Sie, dass die Hilfsgüter ihren Bestimmungsort erreichen und die Menschen bedürfnisgerecht versorgt werden. Beten Sie, dass Witwen und Waisen neue Hoffnung schöpfen. Und beten Sie um Bewahrung für unsere lokalen Mitarbeitenden, die unter schwierigsten Bedingungen ihren Einsatz leisten. Möge Gott ihnen beistehen und sie immer wieder mit dem Nötigen versorgen.

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März 2020 – Die Aktion Weihnachtspäckli war erneut ein voller Erfolg. Es gab sogar einen neuen Rekord: 110'100 Päckli wurden Schweizweit gesammelt und haben ihre Bestimmungsorte in Osteuropa erreicht. Danken Sie Gott dafür, dass die Aktion Jahr für Jahr möglich ist. Diese Päckli lösen bei den Menschen in den ärmsten Regionen Osteuropas eine riesige Freude aus. Es ist für sie kaum zu glauben, dass jemand im Westen an sie denkt und ihnen sogar ein Geschenk macht. Beten Sie dafür, dass die Wirkung dieser Aktion noch lange nachhallt und dass die vermittelte Zuversicht über den Inhalt der Geschenke hinaus spür- und erlebbar sein darf.

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Februar 2020 – Es dauerte nur einige Augenblicke. Aber die Zerstörung war gross. Betroffene haben Angehörige verloren. Existenzgrundlagen wurden zerstört. Das Erdbeben vom 26. November 2019 in Albanien hat viel Leid verursacht, dies zu Beginn der Winterzeit. Als HMK sind wir mit lokalen Partnerinnen vor Ort und lindern Not. Beten Sie um Trost für diejenigen, die ihre Liebsten beim Erdbeben verloren haben. Beten Sie um Genesung und Hilfe für die, die verletzt wurden und immer noch traumatisiert sind. Eine unserer Projektpartnerinnen sagt: „Wir sind so dankbar, dass Sie mittragen, unsere Familien und Nachbarn unterstützen.“ Damit setzen wir ein Zei-chen der Zuversicht: „Ihr seid nicht allein! Wir helfen euch.“ Danken Sie Gott dafür, dass wir Projektmitarbeitende vor Ort haben, die schnell und bedürfnisgerecht Unterstützung leisten. Beten Sie, dass Traumata heilen, die Hilfe wirkungsvoll ist und Hoffnung wächst. Hoffnung, damit die Menschen spüren und erleben: „Wir sind nicht allein.“

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Februar 2020 – Seit einem Jahr gehen in mehreren Städten Algeriens jeden Freitag Zehntausende von Demonstranten auf die Strasse. Sie haben genug von der bisherigen Politik. Beten Sie dafür, dass diese unsichere Zeit der Anfang sein darf von einer Entwicklung, die am Wohl der Bevölkerung ausgerichtet ist. Beten Sie, dass die Unterdrückung der Christen abnimmt. Beten wir gemeinsam für die Evangelische Allianz Algerien (Église protestante d'Algérie, EPA) und ihre Leiter, dass sie Gottes Schutz erfahren und auch Gottes Führung im Umgang mit den Behörden. Beten Sie für die Kirchenverantwortlichen, die vor verschlossenen Türen stehen, dass sie kreative Alternativen finden, wo und wie sie die Schar der Gottesdienstbesucher/innen versammeln können. Beten Sie auch für das Team von Mohammed (Name geändert), dass sie vielen Menschen wie Nouria (Name geändert) die Liebe Gottes vorleben können.

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