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Gebet für verfolgte Christen

November 2017 – „Al-Hamdulillah – Gott sei Dank! Eure Essenspakete und Medizin machen uns Hoffnung, inmitten so viel menschlicher Hölle und Leid“, sagt uns ein Dorfältester im Jemen. Sein Dorf wurde von Krieg und Cholera heimgesucht. „Ich habe meine Frau und mein jüngstes Kind verloren.“ Seit März 2015 wird das Armenhaus der Arabischen Halbinsel erbarmungslos von Saudi-Arabien bombardiert. Zivile Wohngebiete, Schulen und Krankenhäuser werden brutal zerstört. Nun wütet auch noch eine Cholera-Epidemie. Beten Sie für ein Ende von Krieg, Gewalt, Terror und um effektive Hilfe für die Millionen Menschen, die vom Hungertod und der Cholera bedroht sind. Doch inmitten aller Not wächst die einheimische Untergrundkirche in einem noch nie dagewesenen Ausmass. Beten Sie, dass die einheimischen Christen die Hoffnung nicht verlieren. Beten Sie, dass sie im Land bleiben, sich positiv einbringen, Versöhnung und Zukunft bauen können. Unsere Glaubensgeschwister im Jemen werden von ihren Landsleuten verfolgt, kümmern sich aber trotzdem mit handfester Hilfe um ihre Mitmenschen. Danken Sie, dass diese Hilfe für 18‘000 Menschen möglich ist und Gott Seine Liebe inmitten allem Leid offenbart.

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November 2017 – Ägypten wird weiter von Terrorattacken heimgesucht, die Sicherheitskräfte reagieren mit zunehmender Repression. Dabei wächst die Behördenwillkür, die durch islamistische Beamte auch gegen Christen aus islamischem Hintergrund angewendet wird. Das bevölkerungsreichste arabische Land (97 Millionen Einwohner) hat zudem zu kämpfen mit einer enormen Teuerung, einem starken Bevölkerungswachstum und damit, dass die Weltgemeinschaft weitgehend wegschaut und sich auf andere Brandherde fokussiert. Unsere Projektpartner im Land befürchten eine zunehmende Eskalation, gerade auch hinsichtlich der Präsidentschaftswahlen im Juni 2018. Beten Sie für die willkürlich inhaftierten und misshandelten Christen, dass sie die Kraft unseres allmächtigen Herrn konkret erfahren. Beten Sie um Weisheit, Bewahrung und Segen bei der Rechtshilfe des Anwälte-Teams. Danken Sie Gott, dass es ägyptische Anwälte gibt, die bereit sind, diese heikle Arbeit zu leisten, im Wissen, dass sie damit ein hohes Risiko eingehen.

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Oktober 2017 – Den Christen auf Sansibar kostet die Jesus-Nachfolge in ihrer muslimisch geprägten Heimat viel, manchmal sogar die eigene Familie. Der Arbeitseinsatz einer Gruppe aus der Schweiz war für sie eine grosse Hilfe und Ermutigung. Danken Sie Gott, dass dieser Einsatz (Mithilfe beim Bau einer Bibelschule) im Juli 2017 erfolgreich durchgeführt werden konnte. Das verantwortliche Ehepaar sagt: „Wir verstanden uns mit den Einheimischen von Anfang an sehr gut. Alle Vorhaben und Arbeiten klappten und wir wurden rundum bewahrt. Da können wir nur staunen, wie gut Gott ist und Gelingen schenkt!“ Beten Sie, dass ein Teilbetrieb der Bibelschule (die erste auf Sansibar) wie vorgesehen im Januar 2018 gestartet werden kann und die weiteren Bauarbeiten planmäs-sig verlaufen. Beten Sie um Schutz für die einheimischen Christen. Beten Sie, dass durch die Bibelschule viele Pastoren zugerüstet werden, dass Menschen von Jesus Christus erfahren und neue Gemeinden entstehen.

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Oktober 2017 – Danken Sie Gott für das Gemeindewachstum in Laos. Obwohl viele Christen im kommunistisch regierten Staat unter Druck sind, geben sie ihren Glauben nicht auf, sondern setzen ihre Hoffnung auf Christus. Beten Sie dafür, dass die Betroffenen durch die einheimischen Partnernetzwerke der HMK ermutigt werden. Beten Sie, dass die Schwachen gestärkt und die Kranken gesund werden. Beten Sie um Mut, Besonnenheit und Beharrlichkeit für diejenigen Pastoren und christlichen Leiter, die besonderer staatlicher Willkür und Überwachung ausgesetzt sind. Gott schenke, dass die Aus- und Weiterbildung von Pastoren – oftmals einfache Reisbauern – ohne Zwischenfälle durchgeführt werden können und dass die nötige Literatur dafür vorhanden ist. Stehen wir gemeinsam im Gebet für unsere Glaubensgeschwister in Laos ein, die von Staates wegen drangsaliert und von ihrer Dorfgemeinschaft ausgeschlossen werden. Preisen wir unseren Herrn, dass er in Laos Sein Reich mit den einheimischen Gemeinden baut.

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September 2017 – In der grössten Demokratie der Welt sehen sich die religiösen Minderheiten zusehends mit einem Klima von Gewalt und Hass konfrontiert. Grund dafür ist unter anderem die nationalistische und hinduistische Politik, die von der seit 2014 regierenden Partei „Bharatiya Janata Party“ (BJP) betrieben wird. Die Entwicklung hinsichtlich Religionsfreiheit ist in Indien äusserst besorgniserregend. Pastoren werden attackiert, Gottesdienstorte verwüstet, Frauen vergewaltigt. Die indische Projektpartnerin Tehmina Arora ist Anwältin und setzt sich in ihrer Heimat für Christen ein, die wegen ihres Glaubens viel Leid erfahren haben. Mittels Rechtshilfe erhalten Opfer juristische Unterstützung. Beten Sie, dass die Betroffenen neuen Lebensmut erhalten und dass Gott ihnen inmitten ihrer Leiden begegnet und sie stärkt. Beten Sie um Weisheit und Achtsamkeit für all diejenigen, die in Indien für unsere verfolgten Glaubensgeschwister Partei ergreifen. Sie setzen sich mit ihrem Engagement Risiken aus, die immer wieder neues Gottvertrauen erfordern.

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September 2017 – „Bitte beten Sie nicht um ‚Nebensächliches‘ wie das Aufhören unserer Leiden, sondern darum, dass unsere Landsleute sich weiter dem Evangelium öffnen und Jesus als ihren Retter annehmen.“ Vielleich fällt es uns schwer, dieses Gebetsanliegen einordnen zu können. Doch das ist das Anliegen unserer Glaubensgeschwister im Iran. Unter ihnen sind zahlreiche ehemalige Muslime, die sich entschieden haben, Jesus Christus nachzufolgen. Sie sind „Abgefallene des Islams“ und befinden sich in Lebensgefahr. Dieses Risiko nehmen sie auf sich – Hunderttausende nennen sich Jesus-Nachfolger. Danken Sie Gott, dass Er Sein Reich im Iran baut! Beten Sie um Standhaftigkeit für alle, die Jesus als ihren persönlichen Erlöser angenommen haben. Viele wurden deshalb von ihren Familien bedroht und verstossen, einige befinden sich im Gefängnis. Beten Sie um Kraft und Gottvertrauen für Pastor Victor Bet Tamraz und seine beiden Freunde Amin Afshar Naderi und Hadi Asgari, die Anfang Juli 2017 zu 10 bzw. 15 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. Beten Sie, dass die drei Männer und auch der Sohn und die Frau von Victor Bet Tamraz, die ebenfalls angeklagt sind, freigesprochen werden. Beten Sie um Zuversicht für die iranischen Christen und dass sie Jesus in Momenten des Zweifels und der Anfechtung als ihren Herrn und Tröster erfahren.

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August 2017 – Auf Kuba findet das grösste Gemeindewachstum in der Geschichte des kommunistischen Inselstaates statt. Selbst die Behörden gehen inzwischen von über 10 Prozent bibeltreuer Christen aus. Doch jegliche Kritik am Regime und am Kommunismus wird vom Staat als „konterrevolutionäre Propaganda“ ausgelegt und schwer bestraft.. Die Behörden sind darum bemüht, alle Gruppen, die in ihren Augen eine Gefahr für das herrschende System darstellen, in Schach zu halten. Sei es durch Bespitzelung, willkürliche Sanktionen wie Zwangsschliessungen von Kirchen oder Gewalt. Davon sind auch die kubanischen Christen betroffen. Hinzu kommt, dass ein grosser Teil der kubanischen Bevölkerung in äusserst armen Verhältnissen lebt und das Leben auch in materieller Hinsicht eine grosse Herausforderung darstellt. Beten Sie um Weisheit für die kubanischen Christen, dass sie erkennen, wie sie ihren Mitmenschen zur Ehre Gottes dienen können. Beten Sie, dass sie standhaft bleiben in ihrem Glauben an Jesus, dass sie Ihm nachfolgen und dass für immer mehr Menschen das Motto lautet: Cuba para Cristo – Kuba für Christus.

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August 2017 – Die wirtschaftliche Not in der Ukraine ist gross und mit dem Krieg im Osten des Landes haben sich die täglichen Herausforderungen vieler Menschen noch verschlimmert. Genug Essen zu haben ist nicht selbstverständlich und viele Menschen müssen mit weniger als 100 Franken (90 Euro) im Monat auskommen. Alkohol- und Drogenmissbrauch ist ein riesiges gesellschaftliches Problem im Land, Ehen gehen kaputt, zahlreiche Kinder wachsen in Waisenheimen auf. Diese Not hat Maksym und seine Freunde dazu veranlasst, den Dienst SOS Ministry ins Leben zu rufen, um Waisenkindern eine Perspektive zu ermöglichen. Danken Sie Gott, dass dieser Dienst seit zehn Jahren existiert und dass er auch den Krieg in der Ostukraine überlebte. Der grösste Teil des Teams besteht selbst aus ehemaligen Waisenkindern, die von SOS Ministry Hilfe erfahren haben. Beten Sie, dass diese wertvolle Arbeit trotz der unsicheren Zeiten weitergeführt werden kann. Schon zahlreiche Jugendliche durften dadurch Hoffnung schöpfen und die Liebe von Jesus Christus erfahren.

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