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Gebet für verfolgte Christen

Mai 2017 – Elona, eine albanische Projektpartnerin der HMK, setzt sich in ihrer Heimat für Menschen ein, die Opfer von Blutrache geworden sind. Bei der Blutrache handelt es sich um Selbstjustiz, wo Tötungen durch Tötungen gerächt werden, um die vermeintlich verloren gegangene Familien-

ehre wiederherzustellen. Die Blutrache lastet wie ein Fluch auf zahlreichen Familien und viele von ihnen verlieren jegliche Hoffnung auf ein besseres Leben. Durch das Engagement von Elona durften schon viele Familien dieser Spirale der Hoffnungslosigkeit entfliehen und haben neuen Lebensmut erhalten. Beten Sie, dass noch viele von Blutrache betroffene Familien diese Freiheit durch Jesus Christus erfahren dürfen. Elona ist auf Weisheit im Umgang mit den Betroffenen angewiesen. Beten Sie, dass Elona vor Menschen bewahrt wird, die sie von ihrem Engagement abbringen wollen. Beten Sie, dass Gott diese Menschen verändert und dass sie erkennen, dass nicht Vergeltung frei macht, sondern Vergebung.

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Mai 2017 – Im ärmsten Land der Arabischen Halbinsel herrscht seit über zwei Jahren Krieg. Die Hungersnot ist gross und viele Menschen ringen um ihr Überleben. Weite Teile werden von Islamisten beherrscht. Die einheimische Christenheit lebt gefährlich und versammelt sich im Untergrund. Obwohl die Untergrundgemeinden im Fadenkreuz der Islamisten sind und jederzeit mit Anschlägen rechnen müssen, helfen sie ihren notleidenden Mitmenschen. Eine junge jemenitische Familienmutter meint: „Hier werden Christen verflucht und schlecht gemacht. Doch obwohl sie selbst kaum etwas haben, teilen die Christen alles mit uns.“ Beten Sie, dass die Untergrundgemeinde noch für viele desillusionierte und niedergeschlagene Menschen zum Hoffnungsanker werden kann, wie das für die Familienmutter und ihren Mann bereits geschehen ist. Sie gehören inzwischen zur Gemeinde, die trotz anhaltendem Krieg und Verfolgung weiter wächst. Die allermeisten von ihnen haben keine Schätze auf Erden. Immer mehr sammeln jedoch ihre Schätze im Himmel.

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April 2017 – Danken Sie Gott dafür, dass es in den palästinensischen Gebieten einheimische Christen gibt, die sich für marginalisierte und benachteiligte Bevölkerungsgruppen – unter ihnen sind auch Christen muslimischen Hintergrunds – einsetzen. Mittels Kinder-, Jugend- und Sozialprojekten sowie Projekten zur Arbeitsbeschaffung für Erwachsene haben Menschen aus schwierigen Verhältnissen eine Zukunft in Würde. Danken Sie Gott dafür. Die Projektmitarbeitenden, die sich tagtäglich vor Ort engagieren, sind auf Bewahrung angewiesen. Beten Sie um Weisheit im Umgang mit den lokalen Behörden und Entscheidungsträgern. Diese Arbeit ist ein Hoffnungsschimmer im seit Jahrzehnten andauernden Konflikt. Der unermüdliche Einsatz der lokalen Teams hat Zeugnischarakter und verändert Menschenleben nachhaltig. Freundschaften entstehen und Versöhnung geschieht. Danken Sie Gott dafür.

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April 2017 – Im Jahr 2014 traf der IS-Eroberungsfeldzug auch die Ninive-Ebene im Nordirak. Seit Jahrhunderten lebten dort Kurden, Christen, Muslime, Jesiden und weitere Religions- und Volksgruppen nebeneinander. Hier gab es auch vollumfänglich christliche Dörfer und Kleinstädte. Nun liegen ihre Kirchen und Häuser in Trümmern. Gesprengt, angezündet, verunstaltet durch IS-Schergen. Ihr Hass gegen die Christen ist abgrundtief. In Kirchhöfen wurden Schiessübungen veranstaltet, Kirchtürme wurden geschleift, Gebetshäuser als Bombenbaustätten missbraucht, Kreuze umgeknickt. Hunderttausende sind geflohen. Derzeit ist die Rückeroberung durch die irakische Armee im Gange. Einige Gebiete sind befreit und erste Vertriebene kehren in ihre Dörfer zurück. Sollen sie bleiben oder auswandern? Beten Sie, dass die Menschen in Ninive eine Zukunft haben. Beten Sie, dass sie die Möglichkeit erhalten, sich beim Aufbau ihrer Heimat zu beteiligen. Danke, dass Sie im Gebet hinter den lokalen Projektpartnern der HMK stehen, die sich beim Wiederaufbau der orientalischen Wiege der Christenheit engagieren.

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März 2017 –Die Armut in der abgeschotteten kommunistischen Diktatur Nordkorea ist allgegenwärtig. Der grösste Teil der Bevölkerung hungert. Die Menschen sind mit dem Kampf ums Überleben beschäftigt. Als wäre dies nicht schon Bürde genug, raubte eine Flutkatastrophe im August 2016 zahlreichen Menschen ihr letztes Hab und Gut. Als HMK konnten wir via lokale Partnernetzwerke im Land intervenieren und beim Aufbau neuer Häuser helfen. Danken Sie Gott dafür, dass diese Hilfe trotz erschwerten Bedingungen möglich war. Dass es Menschen gibt auf der Welt, denen die Not der nordkoreanischen Bevölkerung nicht gleichgültig ist, gibt den Betroffenen Hoffnung. Danken Sie Gott, dass diese Nothilfe in Nordkorea möglich wurde. Beten Sie, dass Gott Gunst und offene Türen schenkt, damit weiterhin bedürfnisgerechte Unterstützung im Land möglich ist. Beten Sie, dass unsere Partner vor Ort weise handeln können und dass Gott sie beschützt.

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März 2017 – Von den fast 260 Millionen Menschen Indonesiens gehören rund 225 Millionen dem Islam an, 26 Millionen sind Christen. Das Christentum ist zwar staatlich als Religion anerkannt, dennoch leiden viele indonesische Christen am zunehmenden islamisch-fundamentalistischen Extremismus. Diese Unsicherheit ist aber für sie kein Grund, sich zu verstecken. Danken Sie Gott dafür, dass junge indonesische Christen in ihrer Heimat eine theologische Ausbildung absolvieren können, die staatlich ankerkannt ist. An den Bibelschulen der lokalen HMK-Projektpartner durchlaufen zurzeit 300 Jugendliche eine theologische Ausbildung. Es sind zukünftige Pastoren, Gemeindeleiter, Sozialarbeiter und Lehrpersonen. Über tausend haben die Bibelschule bereits abgeschlossen und investieren sich als christliche Verantwortungsträger in ihrer Heimat. Beten Sie für all diese Jugendlichen, dass sie dort, wo Gott sie hingestellt hat, ein Segen für ihre Mitmenschen sein dürfen. Beten Sie dafür, dass sie die Frohe Botschaft von Jesus Christus in ihrer Heimat auf verständliche und wirkungsvolle Art vermitteln können.

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Februar 2017 – In muslimischen Ländern wird eine Konversion weg vom Islam sowohl staatlich wie auch gesellschaftlich nicht akzeptiert. Ehemalige Muslime, die zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben, sind in ihrer Heimat mit zahlreichen Nachteilen konfrontiert, so zum Beispiel in Schule, Ausbildung und Beruf. Sich zum Gottesdienst zu versammeln, wird ihnen oftmals verwehrt. Viele werden eingeschüchtert, diskreditiert, bedroht und auch verhaftet. Als Folge davon wachsen die Untergrundgemeinden. Rachid aus Marokko erzählt aus erster Hand, was seine Entscheidung, den Islam zu verlassen, für Folgen hatte. Und er berichtet vom geistlichen Hunger in der muslimischen Welt. Vom Hunger nach dem Gott der Bibel und der freimachenden Botschaft von Jesus Christus. Beten Sie für all die Betroffenen, die Christus nachfolgen und deshalb ihre Familien und Freunde verloren haben. Möge Gott ihnen beistehen und sie stärken. Mutig und kraftvoll sind sie in ihrer Heimat mit Jesus Christus unterwegs. Alle Ehre sei unserem allmächtigen und allwissenden Gott.

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Februar 2017 – Die prekäre Situation vieler Menschen in Syrien und im Irak nimmt mit den eisigen Temperaturen zu. Die Vertriebenen harren unter widrigen Umständen in vermeintlich sicheren Orten in der Nähe der Kriegsfront aus. Viele von ihnen hoffen immer noch, eines Tages wieder in ihr Zuhause zurückkehren zu können. Zurzeit versorgen wir als HMK über unsere syrischen und irakischen Projektpartner vor Ort regelmässig mehr als 43‘000 Inlandflüchtlinge. Sie erhalten Nahrungsmittel und Winterhilfspakete. Beten Sie, dass diese dringend benötigten Hilfeleistungen trotz der Kriegswirren fortgeführt werden können. Danken Sie Gott dafür, dass unser syrischer Projektpartner Georgius in Aleppo noch lebt. Er war Ende November 2016 bei seiner Grossmutter in einem christlichen Stadtviertel Aleppos zu Besuch, als plötzlich eine Bombe im Nachbarhaus einschlug. Die Wucht der Detonation war derart heftig, dass Georgius lebensgefährlich verletzte wurde. Er wurde notoperiert und ist bei Bewusstsein. Beten Sie um Genesung und dass er keine bleibenden Schäden davonträgt.

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