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Ukraine – Endlich ein Zuhause für Flüchtlinge

Der Krieg in der Ostukraine machte viele Menschen zu Flüchtlingen im eigenen Land. Zu ihnen gehörten auch Pastor Elisey und seine Gemeinde. In der Westukraine gründete Elisey eine neue Gemeinde, mit dem Ziel, den Flüchtlingen eine geistliche Heimat zu geben. Die Gemeinde wächst, und inzwischen herrscht akuter Platzmangel. Tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass die Gemeinde von Elisey schon bald ins neue Kirchengebäude einziehen kann?

 

Seit längerer Zeit hielt die Gemeinde von Pastor Elisey Ausschau nach einem grösseren Gemeindesaal, weil ihrer mit wachsender Anzahl Gottesdienstbesucher aus allen Nähten platzt. Nun teilt uns Elisey mit: „Ich habe gute Nachrichten: Wir haben ein Gebäude für unsere Gemeinde im Zentrum unserer Stadt Lwiw gefunden. Es ist ein grosses Wunder! Immer häufiger war unser kleiner Saal restlos überfüllt. An einem Sonntagmorgen besuchen bis zu 100 Personen unseren Gottesdienst. Bald werden wir also genügend Platz haben. Dieses Kirchengebäude muss aber noch renoviert werden, wie Sie im Video sehen können. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, uns dabei finanziell zu unterstützen? Wir sind dankbar für jede Hilfe.“

 

Die Gemeinde plant, das Kirchengebäude im Frühling/Sommer 2019 beziehen zu können. „Wir hoffen, dass wir erneut ein Wunder sehen dürfen. Danke für Ihre Gebete und Ihre Unterstützung. In Liebe, Elisey aus der Ukraine.“

 

Als HMK unterstützten wir den Kauf des Gebäudes, in dem wir Elisey 27‘000 Franken (23‘000 Euro) als rückzahlbaren Vorschuss gewährt haben. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung können Sie diesen Vorschuss reduzieren und sich an den Renovationskosten beteiligen.

Helfen Sie, damit das Kirchengebäude schon bald bezugsbereit ist!

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Pastor Elisey und seine Gemeinde

Flüchtlinge im eigenen Land

Bis zum Ausbruch des Kriegs in der Ostukraine war Elisey Pastor einer 300-köpfigen Gemeinde, die Ausstrahlungskraft hatte in die ganze Region. „Wir waren eine lebendige Gemeinde, engagierten uns stark für benachteiligte, arme Menschen und kümmerten uns um Bedürftige, Drogenabhängige, Waisenkinder und Behinderte. Wir erhielten auch Hilfsgüter und Weihnachtspäckli aus der Schweiz.” Doch dann wurde die Stadt zum Kriegsschauplatz. „Ich weigerte mich, die Separatisten zu unterstützen. Deshalb erhielt ich Morddrohungen und unsere Kirche wurde niedergebrannt. Wir wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land.“

 

Geistliche Heimat für Flüchtlinge

Seit 2015 lebt Elisey mit seiner Familie in Lwiw in der Westukraine. Als er frisch in der Westukraine war, fragten wir ihn nach seinem grössten Wunsch für die Zukunft. Er antwortete: „In unserer Gemeinde sollen Flüchtlinge aus dem Osten eine neue geistliche Heimat finden. Mit diesen Menschen, die dasselbe Schicksal erlebt haben wie wir, wollen wir das Reich Gottes bauen. Menschen, die alles verloren haben und unsere Hilfe brauchen, wollen wir dadurch eine neue Zukunftsperspektive verschaffen. In all dem soll Gott verherrlicht werden. Vieles ist noch unsicher und es gibt viele Hürden. Doch unser Gott ist gross.“