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Jemen: „Danke, dass ihr in unsere Kinder investiert!“

„In unserer zerbombten Stadt gibt es kein Wasser mehr. Täglich müssen wir in langer Schlange auf Wassertanklaster warten und trotzdem gehen viele leer aus. Nun bekam ich aber für meine Familie eine Regenwasser-Sammelanlage mit Trinkwasserfilter.“ – jemenitischer Vater von sechs Kindern in Taiz.

 

Unsere Soforthilfe im Jemen

  • Nahrungsmittel, Trinkwasser und Filter
  • Obdach, Zufluchtsorte
  • Medizinische Hilfe, Cholera-Bekämpfung
  • Traumabewältigung
  • Schulbildung, Ausbildungskurse
  • Winterkleidung gegen die Kälte
Krieg, Hunger und Cholera. Im Jemen stirbt alle 5 bis 10 Minunten ein Kind. Foto: © HMK

    Krieg, Hunger und Cholera

    Bürgerkrieg, Hungersnot und nun auch noch eine Cholera-Epidemie in noch nie dagewesenem Ausmass, die völlig aus dem Ruder läuft. Ohne medizinische Behandlung kann sie innert weniger Tage tödlich enden. Hunderttausende – vor allem Kinder und Frauen – sind akut vom Tod bedroht. „Al-Hamdulillah – Gott sei Dank! Eure Essenspakete und Medizin machen uns Hoffnung inmitten so viel menschlicher Hölle und Leid“, sagt uns ein jemenitischer Dorfältester. Sein Dorf wurde von Krieg und Cholera heimgesucht. „Ich habe meine Frau und mein jüngstes Kind verloren.“

     

    Die „verlorene Generation“

    10 Millionen Menschen sind im Jemen vom Hungertod bedroht. 4,5 Millionen wurden vertrieben. Eine Cholera-Epidemie in noch nie dagewesenem Ausmass schreitet rasant voran; bereits sind über eine Million Menschen infiziert. Alle 5 bis 10 Minuten stirbt ein Kind. Es ist eine „verlorene Generation“, auch weil die meisten Schulen kriegsbedingt zerstört oder geschlossen sind.

    Hilfe vor Ort: „Unsere jemenitischen Projektpartner vor Ort – einheimische Christen – gehen zu den Ärmsten der Armen. Sie helfen dort, wo sonst keine Hilfe hingelangt und die Not am grössten ist. Dabei hören sie immer wieder: ‚Euch schickt Gott!‘“ – Nahost-Projektleiter der HMK. Foto: © HMK

     

    „Danke, dass ihr uns nicht vergessen habt“

    Als HMK versorgen wir im Jemen regelmässig 18‘000 Menschen mit dem Überlebensnotwendigen. Nahost-Projektleiter der HMK: „Im letzten Jahr konnten wir über unsere lokalen jemenitischen Netzwerke 700 Haushalte im Bergjemen nachhaltig mit Trinkwasser versorgen und so einen wesentlichen Beitrag zur Cholera-Bekämpfung leisten.“

     

    Diese Hilfe im Jemen ist möglich dank unserem breiten und langjährigen Netzwerk vor Ort. Zur Hoffnung im Krieg gehören auch Schulinitiativen. Mehr als 2‘000 Kinder und Jugendliche erhalten eine Schulbildung, anstatt als Kindersoldaten in den Krieg zu ziehen.

     

    Eltern sagen uns: „Danke, dass ihr in unsere Kinder investiert. Wir wollen nicht, dass der Krieg ihr Leben und Denken bestimmt.“ Der Familienvater in Taiz meint: „Ich bin so froh, dass meine Frau und meine sechs Kinder jetzt täglich sauberes Wasser zum Trinken haben. Vielen Dank, dass ihr uns nicht vergessen habt.“

     

     

     

    Die grösste humanitäre Katastrophe - SRF Tagesschau, 09.11.2018

    Am Rande des Verhungerns

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    Spendenzweck: „Nothilfe Jemen”

    Helfen Sie, damit Menschen im Jemen überleben?

     

    Mit CHF 70.– (€ 60.–)

    können Sie einer Familie eine Monatsration Essen zukommen lassen.

     

    Mit CHF 100.– (€ 85.–)

    ermöglichen Sie für eine Familie Trinkwasserversorgung und Cholera-Prävention.

     

    Mit CHF 60.– (€ 50.–)

    ermöglichen Sie einem Kind die Schulbildung für ein Jahr.

    Mehr Informationen

    Projekte Arabien

    Die jemenitischen Partnernetzwerke der HMK engagieren sich in ihrer Heimat für ihre Mitmenschen
    und versorgen regelmässig 18‘000 Bedürftige. Foto: © HMK
    Kind im Jemen. Foto: © HMK
    „Unser Zuhause wurde ausgebombt. Nun hause ich mit meiner Frau und meinen beiden Kindern notdürftig in einer Slumhütte. Ohne eure Hilfe würden wir nicht überleben.“ – Moad, Flüchtling im Jemen. Foto: © HMK
    Im Jemen hungern 22 Millionen Menschen (über 80% der Bevölkerung). Mehr als 10 Millionen kämpfen akut um ihr Leben. Foto: © HMK

    Pressespiegel