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Ukraine – Weihnachtspäckli erreichen Kriegsfront

Pastor Elisey auf CH-Tournee: 27. August bis 10. September 2017

Mit dem Krieg verlor Pastor Elisey alles. Im Westen der Ukraine fanden er und seine Familie ein neues Zuhause. Elisey unterrichtet an einer Bibelschule und baut unter Flüchtlingen eine neue Gemeinde auf. Mit seinem Team reist er regelmässig ins Kriegsgebiet. Die Hilfsgüter und Päckli aus der Schweiz bringen wertvolle Hilfe und Hoffnung. Mehr Infos

Ostukraine: Familie an der Kriegsfront: „Wohin sollen wir nur gehen?”

Viktor zeigt uns ein verbogenes Stück Metall, das er kürzlich am Einschlagort einer Rakete gefunden hat. Foto: © HMK

 

„Wir haben Angst”, so Viktor, als wir ihn, seine Frau Ruslana und ihre drei Kinder besuchen und ihnen Nahrungsmittel bringen. Sie wohnen unmittelbar an der Kriegsfront. „Wenn wir sehen, wie die Raketen aufsteigen, gehen wir jeweils sofort in unseren kleinen Gang in der Wohnung, weg von den Fenstern, für den Fall, dass Granatsplitter sie zerstören“, sagt Viktor Anfang des Jahres.

Der ukrainische HMK-Partner Elisey: „Wir evakuieren die Menschen und bringen sie weg von der Kampfzone in ein Flüchtlingslager. Hier versorgen wir die Menschen, die alles verloren haben, mit Wasser und drei Mahlzeiten am Tag. Zudem werden sie medizinisch versorgt und erhalten ein Dach über den Kopf, wo sie schlafen können und sicher sind.“

„Die Flüchtlinge erhalten Trinkwasser, drei warme Mahlzeiten am Tag, medizinische Betreuung, Kleidung und Zuflucht”, so der ukrainische HMK-Projektpartner.

In der Ostukraine sind zahlreiche Gebäude zerstört. Foto: © HMK

Ausharren an der Kriegsfront

Viktor, seine Frau Ruslana und ihre drei Kinder harren immer noch in ihrer bescheidenen Wohnung aus, trotz der ständigen Angst, von Granaten getroffen zu werden. Er zeigt uns ein verbogenes Stück Metall, das er kürzlich am Einschlagort einer Rakete gefunden hat. „Ja, die Kinder können in die Schule, doch Arbeitsplätze und Möglichkeiten für ein Einkommen gibt es keine mehr. Aber wohin sollen wir nur gehen?“ Während Ruslana ihre Situation beschreibt, kommen ihr die Tränen.

Evakuierungen und Flüchtlingshilfe
Über unsere ukrainischen Partner unterstützen wir die Familie bereits seit einigen Monaten, da ihnen durch den Krieg die Lebensgrundlage geraubt wurde. Falls sich die Lage nicht verbessert, werden sie wohl ihre Wohnung bald verlassen müssen – in der Hoffnung, dass sie im Flüchtlingslager oder bei Bekannten unterkommen.

 

Pastor Elisey: „Danke für Ihre Hilfe und Ihre Gebete, sie werden gebraucht. Seien Sie gesegnet.“

Helfen Sie den notleidenden Menschen in der Ostukraine?

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PC 80-4309-4
3608 Thun

HMK Hilfe für Mensch und Kirche

 

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Spendenzweck:
„Flüchtlingshilfe Ostukraine”

Nothilfe in der Ostukraine

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unterstützen Sie eine Person einen Monat lang mit Nahrungsmitteln.

Pastor aus Ostukraine erzählt…

Ich bin Elisey Pronin, Pastor aus der Ostukraine, Region Luhansk.
Letzten Frühling (2014) hat sich in meiner Stadt alles verändert. Die Separatisten haben die Kontrolle in unserer Stadt übernommen. Sie haben uns angedroht, unsere Kirche niederzubrennen und sie haben uns persönlich bedroht...

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Kein Zuhause, kaum Essen, täglich Angst um Leib und Leben. Das Hoffnungsnetz hat bewährte Partner vor Ort, die mit viel Herzblut die grosse Not lindern.